
Wünsche für 2024
05.12.2023Was ist aus Ihrer Sicht das Allerwichtigste für die erfolgreiche Kanzleientwicklung im Jahr 2024?
15 Sekunden innehalten, nachdenken und kurz und bündig in den Blog schreiben. Je mehr Kollegen sich beteiligen, desto größer wird die Aussagekraft.
Danke schon vorweg für Ihre Wünsche!
10 Gedanken zur Zielfindung
- Ohne Ziele läuft Management ins Leere!
- Private Ziele haben eine extrem hohe Bedeutung!
- Eigentlich gebe ich es nicht gerne zu, aber…“ so erhält man die tatsächlichen Ziele ...
- Zielfindung in einer Gruppe ist nicht unbedingt ein demokratischer Prozess.
- Ein Entschiedener ist die Mehrheit.
- Die Festlegung von Zielen ist selten ein analytischer Vorgang.
- Jedes Ziel, jede Strategie beinhaltet auch ein „Nein“. Falls es kein „Nein“ gibt, ist es auch kein Ziel bzw. keine Strategie!
- Ist das Ziel so attraktiv, dass es sich lohnt, sich dafür anzustrengen?
- SMART? Sind die Ziele spezifisch, messbar, anziehend, realistisch, terminiert?
- Ziele finden ist cool, doch nur 10 % der Zielerreichung!
10 Gedanken zur Zielerreichung
- Ziele, wenn sie stark genug sind, sind magnetisch. Sie ziehen Lösungen an.
- Besser ein paar wenige – große – Ziele, als viele kleine.
- Eintragen in die Agenda.
- Einbau in die tägliche Routine.
- Das Wichtige dringlich machen.
- Disziplin muss man nicht üben! Disziplin kann man trainieren.
- Das „Warum“ im Team klären!
- Große Ziele herunter brechen – Kanzleiziele, Teamziele, Mitarbeiterziele – und Mitarbeiter zur Zielerreichung einladen.
- Feedbackschleifen organisieren.
- Erfolge feiern!
Klientenveranstaltungen NICE
12.05.2023Nachdem Corona die gesamte Branche lange Zeit fest im Griff hatte und vieles verunmöglichte, was Steuerberatern lieb und wichtig war, wird es nun endlich wieder Zeit für persönliche Begegnungen und den zwischenmenschlichen Kontakt, den alle so oft schmerzlich vermisst haben.
Wann haben Sie die letzte Kanzleiveranstaltung organisiert? Möglicherweise ist das schon eine geraume Zeit oder vielleicht schon viel zu lange her. Nun, der Frühsommer aber auch der Herbst sind wunderbare Jahreszeiten dafür. Laden Sie liebgewonnene Klienten, neue Klienten oder auch spannende Unternehmer zum gemeinsamen Kanzleievent ein.
Wenn Sie eine Veranstaltung schon planen, dann gehen Sie NICE - Noch intelligenter, cleverer, effektiver - vor.
Um Ihnen die Organisation und Umsetzung einer Klientenveranstaltung zu erleichtern, finden Sie im Downloadbereich die Projektübersicht Klientenveranstaltungen. Sie finden dort alle wichtigen Fragen rund um Klientenveranstaltungen sowie einen musterhaften Ablaufplan für die Maßnahmen vor, während und nach der Veranstaltung.
Gutes Gelingen!
In einem aktuellen Beitrag (14.03.2023) in accountingtoday sind die 20 größten Herausforderungen der amerikanischen Steuerberater aufgelistet. Hier die freie Übersetzung der dort genannten Problemfelder:
- Mitarbeiter gewinnen
- Steigende Gehälter
- Kapazitätsengpässe
- Ausbrennen
- Mitarbeiter halten
- Know-How verlieren
- Mit der Technologie mithalten
- Kosten der IT
- IT-Sicherheit
- Passende Dienstleistungen für die Klienten
- Sich von nicht passenden Klienten trennen
- Preisdruck
- Beratung ausbauen
- Wandel bewältigen
- Up-to-Date bleiben
- Regulatorischer Druck
- Remote Work
- Kanzleiverkäufe - Konzentrationsprozess
- Noch stärkerer Wettbewerb
- Wirtschaftliche Risiken der Klienten
Ich denke, dass diese Liste in weiten Teilen auf den deutschsprachigen Markt übertragbar ist.
Wie ist Ihre Meinung?
Und übrigens ... all diese Herausforderungen können bewältigt werden. Ich sehe darin vor allem Chancen, Chancen, Chancen ....
Vom Rückblick über den Einblick und Durchblick zum Ausblick und Weitblick.
Rückblick: Über viele Jahre wurden Steuerberater vor allem für den Rückblick bezahlt. Eine saubere und perfekte Dokumentation der Vergangenheit stand im Fokus der Arbeiten.
Einblick: Immer wieder einmal verlangten und bezahlten die Klienten auch das Know-How des Steuerberaters für Einblicke in ihr Unternehmen bzw. ihre wirtschaftliche Situation. Z.B. betriebswirtschaftliche Analysen des Status Quo, steuerliche Optimierung der Ist-Situation, etc.
Durchblick: Sukzessive wurde und wird es wichtiger, auch das Geschäftsmodell der Klienten zu verstehen - es zu durchblicken. Und dabei auch die im Unternehmen stattfindenden Prozesse, insbesondere im Rechnungswesen, zu durchschauen. Ein signifikanter Mehrwert für den Klienten entsteht durch das Prozess-Know-How des Steuerberaters und dessen Team.
Ausblick: Liegen in der Folge von optimierten Prozessen (fast) tagaktuelle Ergebnisse vor und besteht eine Nähe des Steuerberaters zum Klienten, gewinnt der Ausblick mehr an Bedeutung. Wo sind Verbesserungen möglich? Steuerlich? Wirtschaftlich? In den Abläufen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Es ist der Wandel hin zum Steuerberater als Orakel. Klienten werden vor allem für dieses Know-How bezahlen und weniger für die Dokumentation der Ergebnisse/Daten/Fakten. Es beginnt die Ära der Berater.
Weitblick: Klienten werden mehr und mehr für jene Berater zu zahlen bereit sein, die mit ihnen einen weiteren Ausblick - einen Weitblick - entwickeln. Welche Maßnahmen sind notwendig, um langfristig das Unternehmen abzusichern? Welcher Grundlagen und Entscheidungen bedarf es, um nachhaltig/dauerhaft die unternehmerischen und privaten Ziele zu erreichen? Im fünften und sechsten konzentrischen Kreis der Automatisierung habe ich diese - noch etwas unscharfe - Zukunft bereits dargestellt.
Für welche Blicke werden aus Ihrer Sicht Steuerberater in Zukunft bezahlt werden?
Sprechen Sie mir Ihrem Team doch einmal darüber.
Ich freue mich auf Ihre Meinung!
Ein herzliches Danke aus Tirol an alle Teilnehmer, die mutig und ausdauernd genug waren, mich beim Projekt „12“ am Ötztaler Urweg zu begleiten. Coaching abseits des Seminarraumes zu machen war für alle eine völlig neue und, wie einstimmig resümiert wurde, auch äußerst spannende Erfahrung. Selbst jene Kollegen, die eigentlich gar nicht zu der Gruppe der passionierten Wanderer gehörten, waren am Ende des Tages begeistert. Die Wege im Ötztal boten eine einmalige Kulisse für energievolle Auseinandersetzungen und spannende Gedankengänge. Ich darf im Namen meiner Kunden hier erzählen, dass das Coaching beim Gehen einiges in Bewegung gebracht hat und auch, wenn der Eine oder Andere abends müde war, so waren alle über die geleistete „Arbeit“ hoch zufrieden.
Bei soviel Zustimmung kann gut sein, dass es das Projekt „12“ auch 2022 wieder geben wird. Sollten Sie jetzt schon daran Interesse haben, schreiben Sie mir ganz einfach . Ich freue mich, von Ihnen zu hören!
Ein GROSSSES Danke auch an alle Teilnehmer, die mit Ihrer Teilnahme und Ihrer ganz persönlichen Spende zusätzlich noch mein Herzensprojekt #Nullkommanullnulleins unterstützt haben. Wenn Sie dazu mehr erfahren wollen klicken Sie bitte hier >>>>
Bilder eines Weges
Nach rund einem Jahr im Homeoffice hat sich Google etwas überlegt, um seinen Mitarbeitern zu helfen, den Tag besser zu strukturieren – der „Daily Plan“. In Anlehnung an den Google Daily Plan haben wir einen Tagesplan für Steuerberater erstellt, den Sie hier downloaden>>> können.
Bevor Sie in den Tag starten, sammeln Sie kurz Ihre Gedanken und überlegen Sie, wofür Sie heute besonders dankbar sind. Notieren Sie dann Ihre Top-3 Aufgaben des Tages. Nummer eins sollte dabei jene Aufgabe mit der höchsten Priorität sein.
Time Out! Legen Sie einen Zeitraum fest, in welchem Sie nicht gestört werden – von niemandem! Nicht von Kollegen, Klienten und auch nicht von Partnern/Inhabern. In dieser Hochleistungszeit kümmern Sie sich hochkonzentriert um Ihre wichtigsten Aufgaben. Am besten planen Sie Hochleistungszeit in einer Phase des Tages ein, in der Sie am leistungsfähigsten sind. Deep Work ist das Motto!
Enorm wichtig für die Produktivität sind regelmäßige Pausen. Räumen Sie dabei auch Ihren Schreibtisch auf! Clean Desk hilft ungemein. Unser Gehirn ist ein großer Energiefresser, wenn wir hochkonzentriert arbeiten. Durch regelmäßige Pausen wird der Energievorrat aufgeladen, um länger hochkonzentriert arbeiten zu können. Wenn viel am Bildschirm gearbeitet wird, gilt in der Pause Augen weg von allen Bildschirmen und Displays! Es bringt nichts, in der Pause am Handy herumzuspielen.
Unangenehme Aufgaben werden gerne aufgeschoben. Überlegen Sie sich am Ende jedes Tages, welche unangenehme Aufgabe Sie aufgeschoben haben. Diese Aufgabe erledigen Sie am nächsten Tag als erstes, noch bevor Sie Ihre E-Mails checken!
Mit Hilfe des Stundenplans können Aufgaben und Meetings einer bestimmten Zeit zugeordnet werden.
Wenn Sie Führungskraft und/oder routinierter Mitarbeiter sind, überlegen Sie sich auch, welche Aufgaben nicht unbedingt von Ihnen persönlich erfüllt werden müssen. Erst durch Delegation wird es möglich, sich um die wichtigsten Aufgaben der Führung einer Kanzlei bzw. eines Teams zu kümmern.
Lesen Sie dazu auch:
Persönliche Arbeitsmethodik
Produktivitätssteigerungen „leicht“ gemacht
Die Delegationsautomatik
Sehen Sie auch:
Produktivität - Irrtümer und Missverständnisse
Produktivität in der Steuerberatung
Ihre Meinung? Ihre Erfahrungen?
Mit dem Schlimmsten rechnen
09.07.2020Mit diesem Blog-Beitrag starte ich den Versuch, eine Diskussion in der Branche anzustoßen und freue mich auf Ihre Meinungen und Erfahrungen.
Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie werden fast jedes Unternehmen auf irgendeine Weise treffen. Es wird die eine oder andere Branche profitieren, es werden viele Branchen mit Rückgängen rechnen müssen und andere werden an den Rand der unternehmerischen Existenz gebracht werden.
Die bisherigen - meist technischen - Maßnahmen (Kurzarbeit, Stundungen, Föderungen, Kredite bzw. Kreditzuschüsse, etc.) stellen natürlich eine erste Hilfe dar. Allerdings wird oft der Kern des Problems einfach nur verschoben. Daher sehe ich als erste dringliche Maßnahme, dass Steuerberater in den monatlichen BWAs auch die gestundeten und aufgeschobenen Beträge ausweisen sollten, damit die Klienten diese - verschobenen - Belastungen im Blick behalten.
Die wesentlich wichtigere - und weit schwierigere - Aufgabe ist, mit jenen Klienten, die stark betroffen sind, ein "Worst-Case-Szenario" zu erstellen. Also von der Annahme "die Krise wird länger dauern und rechnen wir mit dem Schlimmsten" auszugehen. Steuerberater werden für die Lösung dieser wirtschaftlich schwierigen Situation keine Lösungen bieten können. Allerdings können Berater gute Fragen stellen, den Klienten zum Nachdenken anregen und seine Antworten/Vermutungen/Einschätzungen in Zahlen fassen. Mit einem Worst-Case-Szenario ist der Unternehmer besser vorbereitet, sieht gegebenenfalls früher Handlungsoptionen. Sollte die Entwicklung dann nicht so dramatisch ausfallen, kann damit leichter damit umgegangen werden.
Meine Beobachtung ist, dass die Branche für derartige Aufgaben viel zu wenig gerüstet ist. Betriebswirtschaftliche Beratung, obwohl schon seit Jahrzehnten ein Thema, wird immer noch stiefmütterlich behandelt. JETZT besteht eine extrem hohe Notwendigkeit von Seiten der Klienten dafür. Übrigens auch für jene Unternehmen, die Gewinner der Krise sind. Mit der Fragestellung, wie Wachstum noch besser zu bewältigen ist.
Ich freue mich auf Ihre Meinung und den Austausch über diese Herausforderung für die Branche! Nützen Sie dafür die Kommentarfunktion unten. Danke.
Lesen Sie dazu auch "Die Ära der Berater", "Kanzleimanagement in der Corona-Krise" und "Auftragsgewinnung durch die richtigen Fragen"
Ein großes Danke an alle Kollegen, die während der letzten 8 Jahre rund 10.000 Meinungen zum Puls der Branche abgegeben haben.
Die dort erzielten Ergebnisse helfen Ihnen u.a.
- bei der Vorbereitung von Strategie-Meetings
- für die laufende Kanzleientwicklung
- als Grundlage für Diskussionen mit Ihrem Team
- als Anhaltspunkt für Realisierung von Maßnahmen
Bleiben Sie am Puls der Branche, spüren Sie den Puls… und noch besser, kreieren Sie den Puls der Steuerberaterbranche.
Ich wünsche Ihnen dabei nicht nur viele gute Ideen, sondern maximalen Erfolg bei der Umsetzung!
Worin sehen Sie die größten Chancen für Ihre Kanzlei?
Eine Frage, die ich nun zum vierten Mal in neun Jahren gestellt habe - und die Ergebnisse haben sich maßgeblich verändert.
Man kann die Veränderung über die letzten 8 Jahre gut erkennen, wenn man die Ergebnisse von 2011 und 2013 mit jenen aus 2018 und 2019 vergleicht. Wo 2011 und 2013 der Trend noch bei einer intensiveren Klientenbetreuung lag, liegt heute der Fokus klar im Einsatz von IT. Dennoch liegt die Klientenbetreuung an zweiter Stelle, dicht gefolgt von der Spezialisierung.
IT, Klientenbetreuung und Spezialisierung gut gelöst? Na dann sind die Zukunftsaussichten für die Kanzlei ausgezeichnet!
Welches Ziel zur Fertigstellung von 95 % aller Jahresabschlüsse haben Sie sich in Ihrer Kanzlei gesetzt? Diese Frage habe ich nun zum dritten Mal gestellt. Die Ergebnisse sind den früheren Ergegnissen sehr ähnlich. Allerdings mit einer positiven Tendenz - good news!
Der 31.12 ist und bleibt schon noch der "beliebteste" Stichtag. Doch das Ziel verschiebt sich insgesamt ein bisschen nach vorne im Jahr. Sehr gut. Ich sehe das nach wie vor als einen wichtigen Baustein für erfolgreiche Kanzleientwicklung. Zeitnahe Jahresabschlüsse werden von Klienten sehr geschätzt.
Hier sehen Sie den Vergleich zu den früheren Umfragen.
Zu diesem Thema passend der Video-Clip
Up-to-Date oder Old Style
13.12.2018Wie ist der Status Quo in Iher Kanzlei? Sind Sie up-to-date oder doch noch "old style"?
- Haben Sie bzw. Ihre Mitarbeiter noch Rechenmaschinen im Einsatz?
- Werden Tischkalender vewendet?
- Stehen nur 1 oder 2 Bildschirme am Arbeitsplatz statt 3 Bildschirmen?
- Wird Home Office skeptisch betrachtet?
- Gibt es Bilanzbesprechungen nach dem 30.4. des Folgejahrs?
- Unterscheiden Sie zwischen Buchhaltung und Jahresabschluss anstelle von Rechnungswesen insgesamt?
- Machen Sie mehr als 90% des Umsatzes mit Deklaration?
- Versenden Sie Honorarnoten in Papierform?
- Können Klienten ihre Unterschriften nur auf Papier leisten?
- Kaufen Sie mehr als 20 Aktenordner pro Jahr?
- Rechnen Sie Ihre Leistungen auf Zeitbasis im Nachhinein ab?
- Erfolgt der Versand von Arbeitsergebnissen per Post oder E-Mail anstatt die Cloud zu nutzen?
- Brauchen Sie länger als 2 Tage, um auf eine Mitarbeiterbewerbung zu reagieren?
- Denken Sie, ein Mitarbeitergespräch pro Jahr wäre ausreichend?
- Messen Sie Produktivität über die abrechenbaren Stunden?
Wie ist Ihr Ergebnis?
Weniger als 3 mal "Ja"? Gratulation!
Wie ist Ihre Meinung? Kennen Sie weitere Merkmale?
Puls 2018 - Brennpunkt Partnerschaft
17.09.2018Die Zahl der beruflichen Partnerschaften steigt kontinuierlich und bleibt ein großes Thema im Berufsstand. Ab einer gewissen Kanzleigröße ist die ideale Organisation einer Partnerschaft ein Frage, um die man nicht herum kommt. Nur 10 % der Teilnehmer der letzten Puls 2018 - Abfrage sind Alleininhaber (und wollen es auch bleiben).
Nur 36% der teilnehmenden Steuerberater sind rundherum mit der Partnerschaft zufrieden. Das lässt auf eine großes Verbesserungspotenzial in der Branche schließen.
Bitte lesen Sie auch den Beitrag "Partnerschaften - ein Erfolgsmodell?"
Die Meinung in der Branche über die Bedeutung eines Unterscheidungsmerkmals hat sich seit meiner letzten Abfrage im Jahr 2013 nicht verändert. Fast 90% der Teilnehmenden sehen darin DAS Erfolgskriterium für eine Steuerberatungskanzlei.
Wie wichtig ist es für Sie, sich mit Ihrer Kanzlei am Markt zu unterscheiden?
Lesen Sie dazu "Mythos Differenzierung in der Steuerberatung"
"Die Macht des Unterschieds" - ein Handout zum Thema downloaden
Bereits bei Pulsabfragen 2011 und 2013 stellte ich die Frage nach der Einschätzung über die besten Chancen für die Kanzlei. Damals war der Unterschied der Ergebnisse noch bescheiden. Bei der Pulsabfrage im Juni 2018 habe ich genau die gleiche Frage noch ein Mal gestellt - und das Ergebnis hat sich maßgeblich verändert.
Damals sahen rund 40 % der Steuerberater ihre größten Chancen in einer noch intensiveren Klientenbetreuung. Einsatz der IT und Digitalisierung wurde nur von 10 % als große Chance gesehen. Im Jahr 2018 gaben 36 % an, die größte Chance für ihre Kanzlei im Einsatz der IT zu sehen. Der Anteil jener Steuerberater, die damals eine intensivere Klientenbetreuung als beste Chance sahen, ist zwar auf 24 % geschrumpft, nimmt aber dennoch einen großen Anteil ein. Die Zahl derjenigen, die eine große Chance in der Spezialisierung sehen, hat sich über die Jahre verdoppelt.
Diese Puls2018-Abfrage zeigt also, dass sich meine Einschätzung 2013, dass für die breit aufgestellte (also nicht spezialisierte) Kanzlei die Kombination "Einsatz der IT + Ausbau der traditionellen Leistungen + intensive Klientenbetreuung" ein extrem wichtiges Package ist.
Puls 2018 - Ihre Einschätzung: Bei Vorhandensein einer transparenten, in sich schlüssigen und am Wert der Leistung orientierten Honorargestaltung, wie würden sich Ihre Honorare verändern?
Wie viel Potenzial hat Ihr Honorar?
03.04.2018Fast 3/4 aller teilnehmenden Kollegen schätzen, dass die Honorare bei Vorliegen einer schlüssigen, transparenten Honorargestaltung steigen. Wow ... die sich natürlich anschließenden Frage ist, warum diese Honorarpotenziale nicht genutzt werden?
Meine Einschätzung ist, dass Honorare stark steigen (können) UND die Zufriedenheit der Klienten gleichzeitig erhöht wird. Wege dafür, Tipps, Grundlagen und vieles mehr dazu finden Sie auf meiner Homepage und in den beiden Büchern:
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Klientenorientierte Honorargestaltung
Puls 2017 - Ihre Einschätzung: Bis wann werden die monatlichen, deklaratorischen Tätigkeiten des Steuerberaters (Finanzbuchhaltung & Lohnabrechnung) zu 95 % automatisierbar sein?
Wie schnell kommt die Automatisierung?
18.12.2017Fast ein Viertel der teilnehmenden Kollegen sieht, dass bereits jetzt 95 % aller monatlichen deklaratorischen Tätigkeiten des Steuerberaters automatisierbar sind. Ein weiteres knappes Viertel sieht dies in den nächsten 2 Jahren. Die restliche Hälfte sieht die Dimension der Automatisierung erst nach 2 Jahren und ein kleiner Teil der Kollegen denkt, dass niemals 95 % der deklaratorischen Tätigkeiten automatisierbar sein werden.
In Anbetracht der sich derzeit abspielenden Entwicklungen, gar nicht daran denkend, dass sich auf regulatorischer Seite in den nächsten Jahren einiges tun kann, nimmt die Automatisierung gerade richtig Fahrt auf. Und wie jede technologische Entwicklung ist eine exponentielle Entwicklung absehbar.
Technisch sind bereits jetzt so gut wie alle deklaratorischen Tätigkeiten digitalisier- und automatisierbar. Lediglich die Akzeptanz bei den Inhabern, Partnern, Mitarbeitern und Klienten hindert eine derartige Arbeitsweise ... und die eine oder andere "Kinderkrankheit" in der Softwarelösung. So meine Einschätzung.
Meine Beobachtung ist, dass es natürlich die technologischen Herausforderungen zu lösen gilt, was allerdings der leichtere Teil ist. Die echte Herausforderung ist die Änderung des "Mindsets" aller Beteiligten zu Veränderungen. Daher ist die digitale Transformation um vieles mehr eine Frage der Unternehmenskultur als eine technologische Angelegenheit.
Jeder Kulturwandel erfordert deutlich mehr Kommunikation. Und zwar wirksame Kommunikation. Innerhalb des Führungsteams, mit Mitarbeitern und Klienten. Wenn es einen Erfolgsfaktor für das Überleben, ja tatsächlich Überleben, der digitalen Transformation gibt, dann ist es professionelle Kommunikation für die Bewältigung des Kulturwandels.
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Kommunikationsfähigkeiten für die Automatisierung
Wenn ein Thema derzeit die Steuerberatungsbranche beherrscht, dann ist es "Digitalisierung". Daher ist es nicht überraschend, dass die letzte Puls 2017-Abfrage so großes Interesse geweckt hat. Vielen herzlichen Dank für Ihre Antworten!
Das Ergebnis ist nicht ganz überraschend. Trotz all der Anstrengungen gegenüber den Klienten leidet das eigene Kanzlei-Rechnungswesen. Gratulation an alle Kollegen, die ihre Ausgangsrechnungen ausschließlich oder überwiegend elektronisch versenden. Das ist "practice what you preach".
Es geht im Kern ja nicht um die Steuerberater-Rechnung, sondern um die Tatsache, dass man mit dem Klienten spricht bzw. ihn dabei unterstützt, wie er alle Eingangsrechnungen elektronisch erhalten - und bearbeiten - kann. Damit beginnt nämlich die Digitalisierung des Rechnungswesens.
Das vollautomatisierte eigene Kanzlei-Rechnungswesen ist der erste von 6 konzentrischen Kreisen.
6 konzentrische Kreise der Digitalisierung und Automatisierung in der Steuerberatung
Sehen Sie dazu: Delegation und Digitalisierung
Lesen Sie auch: Automatisierung und Digitalisierung in der Steuerberatung
Puls 2017 - Wenn Sie einen Faktor des Kanzlei-Managements, der maßgeblich die Wettbewerbsfähigkeit Ihrer Kanzlei bestimmt, ändern könnten, welcher wäre das?
Wenn Sie einen Faktor des Kanzlei-Managements, der maßgeblich die Wettbewerbsfähigkeit Ihrer Kanzlei bestimmt, ändern könnten, welcher wäre das?
26.07.2017Sie haben die aus Ihrer Sicht wichtigsten Erfolgsfaktoren des Kanzlei-Managements genannt. Vielen Dank für Ihr Engagement.
Nicht überraschend, das Thema "Mitarbeiter" steht an erster Stelle. Die Mitarbeitergewinnung, -führung und -ausbildung können laut der Puls-Umfrage maßgeblich zur Wettbewerbsfähigkeit beitragen.
Die insgesamt 65 Antworten können in 8 Kategorien als Erfolgsfaktoren für Kanzleien und Kanzleistrategien zusammengefasst werden. Die Reihenfolge ihrer Bedeutung sehen Sie unten und die Sammlung aller Antworten können Sie bequem downloaden.
Lesen und Sehen Sie passend dazu auch: "Kanzleientwicklung ist Mitarbeiterentwicklung", "Professionelle Mitarbeitersuche", "Die Kunst der Mitarbeiterauswahl", "Digitalisierung & Automatisierung – Endlich!" und "Zu beschäftigt fürs Geschäft"
Puls 2017 - Wie beurteilen Sie Digitalisierung/Automatisierung in Bezug auf Ihren zukünftigen Kanzleierfolg?
Wie beurteilen Sie Digitalisierung/Automatisierung in Bezug auf Ihren zukünftigen Kanzleierfolg?
03.05.2017Für 90 % der teilnehmenden Steuerberater (190) ist die Digitalisierung und Automatisierung mindestens dringend und wichtig! 20 % beurteilen sie sogar als überlebenswichtig!
Steht die Branche vor dem Abgrund? Nein, ganz und gar nicht! Allerdings schon ein bisschen. Warum?
Mehr dazu im Beitrag Steuerberatung vor dem Abgrund?
Weitere Beiträge zum Thema:
"Technologie als Treiber des Kanzleierfolgs", "Ist Ihre Kanzlei fit für die Zukunft?" und "Automatisierung und Digitalisierung in der Steuerberatung".
Wie ist Ihre Meinung zu diesem Ergebnis?
Puls 2017 - Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung Ihrer Kanzlei im Jahr 2016?
Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung Ihrer Kanzlei im Jahr 2016?
20.02.2017Die erste Puls-Abfrage 2017 widmete ich einem zentralen Themenbereich – der Kanzleientwicklung.
Ich gratuliere allen, die „äußerst zufrieden“ bzw. „zufrieden“ mit der Kanzleientwicklung im Jahr 2016 sind.
Der Vergleich mit den Jahren 2014 und 2010 ergibt keine signifikanten Veränderungen in der Einschätzung. Eine leicht positive Tendenz ist zu erkennen. Allerdings ist rund ein Viertel der der Befragten unzufrieden.
Eine positive Kanzleientwicklung und die damit zusammenhängende Zufriedenheit sind kein Zufallsprodukt, sondern das Resultat eines aktiven Prozesses. Sollten Sie dabei Unterstützung benötigen, bin ich gerne für Sie da. Informationen zu meinen kommenden Veranstaltungen und Seminaren erhalten Sie hier>>>.
Wie ist Ihre persönliche Einschätzung? Überrascht Sie das Ergebnis?
Puls 2016 - Welche eine entscheidende Änderung in Ihrer Kanzlei würde Ihre persönliche Zufriedenheit am stärksten erhöhen?
Welche eine entscheidende Änderung in Ihrer Kanzlei würde Ihre persönliche Zufriedenheit am stärksten erhöhen?
16.11.2016Ich habe im Rahmen der Puls-Abfrage 2016 gefragt, welche Veränderung Ihre persönliche Zufriedenheit am stärksten erhöhen würde. Aus 127 Antworten haben sich unter anderem Schwerpunkte aus den Bereichen Mitarbeiter, Zeit, Arbeitsweisen, Strategie und weiterer Themengebiete herauskristallisiert. Nicht ganz überraschend nimmt das Thema "Mitarbeiter" einen zentralen Platz in den Steuerberatungskanzleien ein.
Die Darstellung in der Form einer Wortwolke zeigt, welche Themenbereiche genannt wurden, auf die Frage "Welche eine entscheidende Änderung in Ihrer Kanzlei würde Ihre persönliche Zufriedenheit am stärksten erhöhen?". Eine Sammlung der Antworten können Sie bequem downloaden und erhalten somit einen Einblick in die Branche.
Sehen Sie dazu auch die Puls-Abfrage Puls 2015 - Wie zufrieden waren Sie 2014?
Über Produktivität habe ich bereist mehrfach berichtet. Lesen Sie dazu "Nicht 10 % sondern 10 mal produktiver" und die dortigen weiterführenden Links.
Zur Vorbereitung von Mitarbeiter-Workshops zu diesem Thema kam ein Fragebogen zum Einsatz, in dem nach den größten Produktivitätskillern gefragt wurde. Die sich aus rund 450 Antworten ergebende Wortwolke spricht für sich. Produktivät im Sinne des oben genannten Beitrags sollte in der täglichen Aufmerksamkeit aller in der Kanzlei stehen. Sie ist die Voraussetzung für Kanzleientwicklung. Sie kann jeden Tag ein weiteres Stückchen verbessert werden und hat kein Limit.
Puls 2016 - Wie denken Sie über Ihr Kanzlei-Controlling?
Wie denken Sie über Ihr Kanzlei-Controlling?
21.06.2016Mehr als die Hälfte der Kollegen, die an der letzten Puls 2016-Abfrage teilnahmen, sehen Kanzleii-Controlling als einen umfangreichen Prozess. Unzweifelhaft hängt die Notwendigkeit einer umfasenden Steuerung der Kanzlei mit der Größe der Kanzlei zusammen.
In einer kleinen Kanzlei werden ein paar wenige Kennzahlen als Grundlage der Kanzleisteuerung ausreichen. Es wird kein ausgeklügeltes Kennzahlensystem brauchen. Trotzdem bleibt die Frage - auch für kleine Kanzleien - offen, welche Kennzahlen man im Auge behalten sollte. Und genau eben diese zu steuern.
Unterschieden werden kann einerseits zwischen vergangenheitsorientierten Kennzahlen, die relativ leicht zu ermitteln sind, meist aus der GuV-Rechnung und/oder der Leistungserfassung kommen, und andererseits den zukunftsorientierten Kennzahlen, die den zukünftigen Erfolg abbilden. Diese Key Performance Indicators (KPI) beziehen sehr viel mehr die Sichtweise der Klienten ein. Z.B. deren Zufriedenheit, die Termintreue, die Erledigungsgeschwindigkeit etc. Diese Parameter sind deutlich schwieiger zu ermitteln. Allerdings wird durch deren Beachtung und Beobachtung der Fokus auf die Klienten gelegt. Und das ist aus meiner Sicht entscheidend. Denn genau hier sollte die Steuerung, das Eingreifen in die Abläufe, beginnen.
Beim Kanzlei.Management.Forum|19 [Kanzlei-Controlling] werden jene Methoden und Wege im Mittelpunkt stehen, wie effektiv die richtigen Zahlen ermittelt und die passenden Maßnahmen ergriffen werden können.
Ist Ihre Kanzlei fit für die Zukunft?
20.06.2016In der Blitzabfrage zur Zukunftsfähigkeit der Kanzlei im Zusammenhang mit dem Beitrag Automatisierung und Digitalisierung in der Steuerberatung haben über 40 Kollegen mitgemacht. Die deutliche Mehrheit denkt, dass ihre Kanzlei gut aufgestellt und gerüstet für die Zukunft ist. Als Begründung dafür wurde überwiegend genannt, dass sich die Kanzlei bereits mit den Themen "Automatisierung und Digitalisierung" beschäftigt. Nur eine Minderheit begründete ihre Einschätzung mit "wir arbeiten bereits umfassend digitalisiert".
Als Ursachen für unzureichende Zukunfts-Fitness werden Seniorpartner/Inhaber und Mitarbeiterstrukturen genannt.
Puls 2016 - Wie viel Freude verspüren Sie JEDEN Tag beim Ausüben Ihres Berufs?
Wie viel Freude verspüren Sie JEDEN Tag beim Ausüben Ihres Berufs?
22.04.2016Fast die Hälfte der teilnehmenden Steuerberater erlebt täglich Freude bei der Arbeit. Gut so, schön so! Gratulation an jene Kollegen, die es schaffen, sich jeden Tag sehr gut zu fühlen.
Allerdings – die andere Hälfte sieht das eigene Arbeitsleben in Bezug auf die Freude nicht so positiv. Und das ist schade, denn Freude am Tun ermöglicht ausgezeichnete Resultate. Fehlende Ziele? Die falschen Menschen? Sehen Sie dazu den Beitrag Freude an der Arbeit und lesen Sie den Beitrag Nicht nur Profession sondern auch Passion
Puls 2015 - Wieviel Prozent Ihrer Buchhaltungen haben Sie bereits automatisiert?
Wieviel Prozent Ihrer Buchhaltungen haben Sie bereits automatisiert?
13.01.2016Die letzte Puls Abfrage im Jahr 2015 widmete sich dem Thema der Automatisierung im Rechnungswesen. Die technologische Revolution kommt in vielen Kanzleien nur sehr langsam voran. Fest steht, dass Kanzleien, die die neuesten Technologien zur Automatisierung nützen, deutlich mehr Zeit für hochwertige Beratung Ihrer Klienten haben werden. Ich gratuliere allen Kanzleien, die derzeit bereits bei über 70 % Automatisierungsanteil liegen.
Sehen Sie dazu auch den stefan.in.motion-Beitrag Technologie als Treiber des Kanzleierfolgs
Beim Steuerberatertag 2015 in Wien erhielt ich im Rahmen meines Vortrags "Mit Service mehr verdienen" die folgenden Antworten der teilnehmenden Steuerberater. Eine Selbsteinschätzung, wie es in diesem Fall geschah, ist immer etwas kritischer zu betrachen als das Fremdbild. Aus dieser Perspektive ist in Sachen Service noch eine ganze Menge Luft nach oben in der Steuerberatungsbranche.
Vergleichen Sie dazu auch das Ergebnis von Puls 2013 - Servicewüste Steuerberatung? oder lesen Sie die Textbeitrag Servicewüste Steuerberatung? oder Service heißt dienen.
Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!
Hurra, Maschinen erledigen die Arbeit
03.07.2015Aus brand eins, Juli 2015, Themenschwerpunkt Maschinen - Seite 110:
"Am 27. Januar 2014 bekamm Google Besuch von zwei Wirtschaftswissenschaftlern vom Massachusetts Institut of Technology (MIT), Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee. Sie waren vom Chefökonomen des Unternehmens in die Google-Zentrale wegen einer Beoabachtung eingeladen worden, die die beiden bekannt gemacht hat: Produktivitätsgewinne und Durchschnittseinkommen - die im 20. Jahrhundert noch parallel wuchsen - haben sich seit etwa 15 Jahren entkoppelt. Die Durchschnittseinkommen stagnieren oder sinken, während Produktivität und Wertschöpfung steigen.
Brynjolfsson sagte seinen Zuörern auf dem Google-Campus Sätze, die man eher bei einem Attac-Seminar als in der Zentrale des mächtigsten Internetkonzerns der Welt erwarten würde: "Die Wirtschaftswissenschaften haben ein schmutziges kleines Geheimnis. Zwar können Innovationen den wirtschaftlichen Kuchen vergrößern. Aber es gibt kein ökonomisches Gesetz, das garantiert, dass von den Entwicklungen alle Menschen profitieren. Es ist sehr gut möglich, dass es auch Verlierer geben wird, und diese Gruppe könnte sehr groß sein. Vielleicht werden 50 % oder mehr nichts vom technischen Fortschritt haben. Die Daten aus den vergangenen 10, 15 Jahren lassen das vermuten. Der zu verteilende Kuchen ist zwar größer geworden, aber den Nutzen hat eine kleine Gruppe."
Zum Beispiel qualifizierte Google-Angestellte. Als Beispiel für Verlierer der Entwicklung nennt Brynjolfsson Steuerberater. Für Routinefälle gibt es Software, daher ist die Zahl der Steuerberater in den vergangenen Jahren in den USA deutlich gesunken." (Hervorhebung und Ende des Zitats).
Über meine Einschätzung, dass die Branche in einer strategischen Krise ist, habe ich bereits gesprochen. Noch ist allerdings Zeit zu handeln. D.h., es ist notwendig, Technologie als Erfolgstreiber im Basisgeschäfts sehr, sehr ernst zu nehmen, um damit die Voraussetzungen zu schaffen, um über nicht technologiegetriebene Beratung das Kerngeschäft zu erhalten.
Produktivitätsinitiativen können nicht mehr aufgeschoben werden.
Ihre Meinung?
Die erste Pulsabfrage des Jahres widmete sich einem absolut WERTvollem Thema. Herzliche Gratulation an jene 33,5%, die über ein schriftlich formuliertes Kanzleileitbild verfügen und dieses Kanzleileitbild in weiten Teilen in der Kanzlei auch aktiv gelebt wird. Ist Ihr Kanzleileitbild auch Ihren Mitarbeitern bekannt? Insgesamt haben über 50% aller Teilnehmenden ein Kanzleileitbild schrifltich formuliert!
Sollten Sie Fragen dazu haben, schreiben Sie mir .
Puls 2015 - Wie zufrieden waren Sie 2014?
06.02.2015Das Ergebnis der Umfrage zur Zufriedenheit mit der Kanzleientwicklung im vergangenen Jahr, zeigt ein spannendes Bild. Die Hälfte der Kollegen aus der Branche ist zufrieden mit der Entwicklung der eigenen Kanzlei. Bei genauerer Betrachtung sind allerdings nur ein Fünftel der Kollegen sehr zufrieden und ein geringer Anteil von 7,2 % empfindet die Entwicklung als unbefriedigend. Auf dem Weg zu sehr großer Zufriedenheit gibt es demnach noch einiges zu tun. Legen Sie also los! Sollten Sie dabei Unterstützung suchen, bin ich gerne für Sie da. Schreiben Sie mir .
Puls 2014 - Feedback für Führungskräfte
25.08.2014"Wer an Leistung interessiert ist, holt sich Feedback!" Systematisch und regelmäßig macht das ein Viertel der teilnehmenden Kollegen in Bezug auf ihr Führungsverhalten. Im Berufsstand insgesamt wird der Anteil - so schätze ich - noch geringer ausfallen. Schade. Denn systematisches Feedback bietet exzellente Chancen, sein Führungsverhalten auf den Prüfstand zu stellen und aufbauend auf diesem Ergebnis die eine oder andere Korrektur vorzunehmen.

Nützen Sie die vielfältigen Inhalte zur Mitarbeiterführung auf meiner Homepage, um sich inspirieren zu lassen.
Lesen Sie zum Führungs-Check "Ihre Führung auf dem Prüfstand"
Puls 2014 - Zusammenarbeit im Team
27.06.2014Die Frage nach der Zusammenarbeit im Team habe ich bereits im Jahr 2011 gestellt. Die Änderungen gegenüber dem damamligen Ergebnis sind marginal. Die Gauß'sche Normalverteilung hat sich bestätigt.
Eine sehr gute Idee ist es, wenn Sie Ihr Selbstbild überprüfen und Ihr Team nach seiner Einschätzung fragen. Falls Sie das anonym und einfach machen möchten, so schreiben Sie mir, gerne stelle ich Ihnen die Plattform dafür zur Verfügung.
Lesen Sie dazu auch den Beitrag "Team - was steht dahinter?" oder sehen Sie sich "Stimmung im Team" an.
Wie Sie mehr Glück, Zufriedenheit im Team erreichen können, und damit automatisch die Zusammenarbeit verbessern, ist Inhalt des Kanzlei-Summercamps - das im Jahr 2015 wieder in Fiss stattfinden wird (26./27. Juni 2015).
Puls 2014 - Was brennt in der Kanzlei?
24.03.2014Nicht ganz überraschend ist alles rund um "Mitarbeiter" das zentrale Thema in den Steuerberatungskanzleien. Überraschend ist für mich allerdings das enorme Ausmaß, mit dem die Herausforderung, Mitarbeiter zu finden, zu halten, zu motivieren, zu führen und zu entwickeln, genannt wurde.
Die Darstellung in der Form einer Cloud zeigt, welche Begriffe am meisten auf die Frage "Was beschäftigt Sie im Zusammenhang mit Ihrer erfolgreichen Kanzleientwicklung am meisten? Welches ist Ihre größte Sorge? Was brennt am stärksten unter den Fingernägeln?" in den Antworten vorkamen.
Für eine bessere Lesbarkeit nützen Sie bitte die Möglichkeit des Downloads im pdf-Format und vergrößern Sie dann die Datei im Acrobat Reader.
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Kanzleistrategie vorhanden 2014
28.01.2014Knapp 250 Kollegen gaben ihre Meinung zum Vorliegen einer Kanzleistrategie ab.
Die gleiche Frage stellte ich bereits Anfang 2012. Die Ergebnisse sind fast identisch. Was hat das nun zu bedeuten? Jene Kanzleien, die sich strategisch orientieren, machen das weiterhin. Genauso wie jene Kanzleien, die das bisher nicht gemacht haben. Ist der Veränderungsdruck noch nicht groß genug? Geht es der Branche immer noch so gut, dass eine Kanzleistrategie (noch) nicht als sinnvoll erachtet wird? Ist die operative Arbeit derart immens, dass gar keine Zeit für Zukunftsfragen übrig bleibt?
Meine Einschätzung ist, dass es ein Bündel an Faktoren ist, die für die geringe Beschäftigung mit strategischen Fragen verantwortlich ist. Gebetsmühlenartig kann ich nur auf die Beiträge zu den Zielen hinweisen (siehe unten). Wie kann eine Kanzlei ohne klare Ziele tatsächlich geführt werden?

Weiterführende Beiträge:
Puls 2013 - Sich unterscheiden?
12.08.2013Die Meinung in der Branche über die Bedeutung eines Unterscheidungsmerkmals ist eindeutig. Fast 90 % sehen darin DEN Erfolgsfaktor für eine Steuerberatungskanzlei.

Ist dem tatsächlich so?
Lesen Sie dazu auch "Mythos Differenzierung in der Steuerberatung"
Das Kanzlei.Management.Forum Herbst 2013 "Die Macht des Unterschieds" widmet sich ausschließlich der Notwendigkeit und den Möglichkeiten, sich am Markt zu unterscheiden.
Ein Handout zum Thema können Sie downloaden
Im Beitrag "Zurück in die Zukunft" habe ich ausführlich über den Paradigmenwechsel in der Steuerberatung geschrieben. Laufendes topaktuelles Rechnungsesen, abschlussreife Monatsbuchhaltungen werden immer wichtiger. Sie waren es auch immer schon. Daher "Zurück in die Zukunft".
Gelingt dieser entscheidende Wandel in der Kanzlei ist die frühe Fertigstellung der Jahresabschlüsse keine besondere Herausforderung mehr, sondern lediglich eine logische Folge.
Ich bin zuversichtlich, dass die Branche diesen wichtigen Schritt schaffen wird. Auch wenn das insgesamt doch dauern wird. Immerhin legen rund 1/4 der Kanzleien, die an Puls 2013 teilgenommen haben, ihr Ziel für die Fertigstellung zum 31. Oktober und früher!
Ob das Ziel erreicht wird oder nicht, hängt nicht an der Kapazität und an den Prozessen im Jahresabschluss, sondern wird zum überwiegenden Teil von der Qualität des laufenden Rechnungswesen bestimmt. Genau hier ist anzusetzen, um schnellere Erledigungen der Jahresabschlüsse zu erreichen. Und erst dann kann zielgerichtet mehr Beratung in den Vordergrund der Tätigkeit rücken.
Die Veränderungen zur Umfrage des Vorjahres sehen Sie auf dem folgenden Bild.
Puls 2013 - Lieben Sie Mitarbeiterführung?
14.05.2013Die Ausage "Ich liebe es, meine Mitarbeiter zu führen! Es gibt für mich nichts Schöneres!" ist durchaus polarisierend. Die Ergebnisse sind daher einigermaßen überraschend. Immerhin 1/5 der Kollegen stimmen der Aussage stark zu. Gemeinsam mit den 39%, die zustimmen, wird die 2/3-Grenze fast erreicht.
Meine Einschätzung ist, dass diese Verteilung im gesamten Berufsstand nicht typisch ist. In öffentlichen Seminaren stelle ich diese Frage auch immer wieder und hier ist der Zustimmungsgrad deutlich geringer. Ich selbst bin fest davon überzeugt, dass Führung eine absolute Kernaufgabe ist. Führung bedarf eines wahren Interesses am Menschen, damit sie gelingt. Und eine (Vor-)Liebe für Führung ist der Startpunkt für wirksame Führung.
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Puls 2013 - Erwartungen der Klienten klären
03.04.2013Die Klientenzufriedenheit wird in allen Kanzleien als angestrebtes Ziel hochgehalten. Das ist natürlich gut so.
Die Zufriedenheit ist das Verhältnis zwischen erlebter Leistung zu den vorhandenen Erwartungen. Wer an der Zufriedenheit der Klienten interessiert ist, kommt nicht umhin, die Erwartungen zu erfragen. Das geschieht - leider - zu wenig oft in Steuerberatungskanzleien, wie die letzte Puls2013-Abfrage zeigt.
In "Wie Sie zu einem Erwartungsgespräch kommen" habe ich bereits Methoden vorgestellt, wie Sie mehr über die Wünsche des einzelnen Klienten erfahren können. Ein weitere extrem hilfreiche Vorgangsweise ist der Einsatz des Fragebogens für das Erstgespräch. Diesen können Sie - etwas adaptiert - auch für Gespräche mit bestehenden Klienten einsetzen.
Werden Sie aktiv! Fragen Sie Ihre Klienten nach deren Erwartungen. Und, das ist wirklich einfach, fragen Sie Ihre Klienten nach der Zufriedenheit. Alleine die Tatsache, dass gefragt wird, erhöht die Zufriedenheit! Lesen Sie dazu "Klienten Feedback"
Puls 2013 - Servicewüste Steuerberatung?
26.03.2013Die in Puls 2013 abgefragte Aussage war extrem formuliert. Von Vorfinanzamt, Besserwisser, formalistsisch war die Rede. Das Meinungsbild der 180 Kollegen zur Servicequalität der Branche ist überwiegend positiv. Allerdings muss bei der Analyse der Ergebnisse berücksichtigt werden, dass doch auch die eine oder andere Selbsteinschätzung mitschwingen wird.
Der springende Punkt in diesem Zusammenhang ist jedoch eindeutig, wie denken denn Klienten über das Serviceverhalten der Kanzleien? Und nun können Sie sich und Ihre Kanzlei kritisch auf den Prüfstand stellen. Einige Fragen dazu sind:
- Wie leicht machen Sie es Ihren Klienten, mit Ihnen zusammenzuarbeiten?
- Wie oft klären Sie die Erwartungen und Wünsche Ihrer Klienten? Siehe dazu auch den Blog zu "Erwartungen klären".
- Wie verständlich, nachvollziehbar sind Ihre Briefe, E-Mails und Besprechungen? Ganz ehrlich, passiert es nicht doch auch hin und wieder, dass Ihre Anforderungsschreiben für Unterlagen einem "Ersuchen um Einreichung der Belege" (des Finanzamts) ähneln? Es fehlt nur noch die Androhung einer Zwangsstrafe ...
- Wie oft erhalten Sie Empfehlungen auf Grund Ihrer außerordentlichen Servicequalität?
Lesen Sie dazu "Mit exzellentem Service Klienten halten und gewinnen" und "Servicewüste Steuerberatung"
Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!
Chancen für 2013
12.02.2013Bereits vor 2 Jahren stellte ich die Frage nach der Einschätzung über die besten Chancen für die Kanzlei. Der Vergleich der Ergebnisse ist aufschlussreich:
- Die noch intensivere Klientenbetreuung wird weiterhin als größte Chance gesehen; und ich meine, dass hier tatsächlich ein extrem wichtiger Faktor angesprochen ist
- Der Ausbau eines weiteren Geschäftsfeldes wird deutlich kritischer gesehen; es schwingt dabei vielleicht auch etwas Frustration mit, dass dies eben nicht ganz so einfach ist (siehe dazu auch den Beitrag "Der erfolgreiche Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes" oder den Video-Clip "Warum bwl. Beratung nicht funktioniert")
- Und in der Deregulierung des Berufsrechts erkennen viele Kollegen nun Chancen, was bisher ganz und gar nicht der Fall war.
Meine Einschätzung ist, dass für die breit aufgestellte (also nicht spezialisierte) Kanzlei die Kombination "Einsatz der IT + Ausbau der traditionellen Leistungen + intensive Klientenbetreuung" ein extrem wichtiges Package ist. Wer das gut hinbekommt, muss sich um die Zukunft keine großen Sorgen machen.
Mitarbeitergespräche - wie oft?
08.02.2013Die Ergebnisse der Puls-Abfrage zur Häufigkeit von Mitarbeitergesprächen stimmen mich sehr positiv. Die Mehrheit der Steuerberater führt mindestens einmal pro Jahr ein formelles Gespräch mit allen Mitarbeitern. Das ist sehr gut so!
Der anzustrebende Idealzustand ist: Ein ausführliches Gespräch zur Entwicklung und zwei bis drei kürzere Gespräche zur Leistungsbeurteilung. Das ist natürlich sehr zeitaufwändig, doch letztendlich entwickelt sich eine Kanzlei nur so schnell, so weit und so gut wie sich die Menschen in dieser Kanzlei entwickeln.
Lesen Sie dazu auch die Beiträge:
Wünsche an www.stefanlami.com
15.12.2012Seit dem Relaunch von www.stefanlami.com ist nun ca. 1 Jahr vergangen. Steigende Zugriffszahlen und positives Feedback zeigten mir, dass der eingeschlagene Weg grundsätzlich richtig war. Trotzdem interessiert es mich natürlich brennend, wie ich die Homepage für Sie noch wertvoller, nützlicher, einfacher und anwenderfreundlicher gestalten kann.
Bitte schreiben Sie mir Ihre Meinung. Hier direkt in den Blog als Kommentar oder als E-Mail an .
Ich freue mich über jede Anregung und möchte mich schon jetzt dafür bedanken.
Zukünftige Kanzleientwicklung
07.12.2012Wow - über 80 % der befragten Steuerberater sehen ihre zukünftige Kanzleientwicklung positiv. Das ist doch eine schöne Nachricht zum Jahresende 2012.
Der Meinung, dass der StB-Markt immer noch tolle Chancen bietet, schließe ich mich voll und ganz an. Trotzdem wird es - wie in anderen Marktsegmenten - auch in der Steuerberatung immer härter werden, wirklich erfolgreich zu sein - und es auch zu bleiben. Ein leichter Rückgang im Ertrag, selbst bei einem kleinen Umsatzplus, fällt nicht so schnell auf. Mit ein bisschen mehr Einsatz und Verschiebung und Vorziehen von Umsätzen kann viel ausgeglichen werden. Nicht dass die Branche in einer echten Krise wäre, doch gelten die allgemein gültigen Regeln der Wirtschaft auch für Steuerberatungsunternehmen. Jeder Liquiditätskrise geht eine Ertragskrise voraus. Und jede Ertragskrise hat ihre Ursache in einer strategischen Krise. Und ich meine, dass sich viele Kanzleien genau darin befinden.
"Der Erfolg von heute ist der Misserfolg von morgen" - auch das ist ein allgemein gültiger Grundsatz. Nicht, dass ich Pessimist bin und Pessimismus schüren möchte. Im Gegenteil, ich blicke grundsätzlich optimistisch in die Zukunft. Trotzdem - oder gerade deswegen - sollte man in guten Zeiten besonders kritisch die gegenwärtigen Entwickungen im Auge behalten und sich rechtzeitig auf drohende Veränderungen einstellen.
Wie denken Sie?
Umsatzerwartungen 2012
16.10.2012Die diesjährige Frage nach den Umsatzerwartungen ergab ein überraschendes Ergebnis. Überraschend insofern, als dass das Ergebnis nahezu deckungsgleich mit den Ergebnissen des Vorlags liegt. Lässt sich daraus schließen, dass der Steuerberatermarkt extrem stabil ist. Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!
Hier die Vergleichzahlen 2011:
Stark steigen/mehr als 10 % plus: | 25% |
Leicht steigen/ 3-10 % plus: | 45% |
Gleich bleiben/ 3 % plus/minus: | 22% |
Leicht sinken/ 3-10 % minus: | 6% |
Stark sinken/ mehr als 10 % minus: | 1% |
Ist das nicht überraschend?
Anteil Fixhonorare
09.10.2012Mit Freude stelle ich fest, dass der Anteil der vereinbarten Fixhonorare für abrechnungsorientierte Dienstleistungen steigt.
Weiter so ... zum Wohle der Klienten und zum Nutzen der Kanzlei!
Und hier die Vergleichszahlen aus dem Jahr 2010:
76 bis 100 % | 13 % |
51 bis 75 % | 16 % |
26 bis 50 % | 18 % |
11 bis 25 % | 24 % |
unter 10 % | 29 % |
Ziel Fertigstellung Jahresabschlüsse 2011
26.07.2012Die Mehrheit der Antworten auf die Puls 2012 Frage "Welches Ziel zur Fertigstellung von 95 % aller Jahresabschlüsse 2011 haben Sie sich in Ihrer Kanzlei gesetzt?" liegt noch beim Jahreswechsel 2012/2013 bzw. danach.
Allerdings sind doch einige Kanzleien schon auf dem äußerst guten - und aus meiner Sicht zukunftsweisenden - Weg, die Jahresabschlüsse deutlich früher zu erstellen als es in der Bracnhe üblich ist. Ich sehe das als einen wichtigen Baustein für erfolgreiche Kanzleientwicklung. Klienten - und Banken - schätzen zeitnahe Jahresabschlüsse. Außerdem ist so die Voraussetzung geschaffen, Klienten durch Planung und Gestaltung tatkräftig zu unterstützen.
Tipps für angehende Steuerberater
20.07.2012Was sagt man jungen Menschen, die in der Steuerberatung Karriere machen wollen?
Vielen Dank an alle Kollegen, die bei der Puls 2012 Frage "Wenn Sie einem angehenden Steuerberater einen Tipp geben könnten, damit er sicher erfolgreich sind wird, welcher wäre das?" mitgemacht haben. Die Sammlung aller Aussagen können Sie unten downloaden. Sie ist eine gute Hilfe in Gesprächen mit angehenden Steuerberatern.
Mir fällt es schwer, einzelne Aussagen herauszugreifen. Auffallend für mich sind beispielsweise:
- "Werde Unternehmer!"
- "Positiv denken, selbstkritisch handeln, organisiert arbeiten"
- "Sich auf das Ziel kozentrieren und verinnerlichen, nicht auf den Weg"
Sehr oft wird auch die entsprechende Honorierung der Leistungen genannt. Zuhören, persönliche Fähigkeiten, Netzwerke und Spezialisierung sind weitere Themen.
Ünrigens: Der eine oder andere Kollege gab auch den Rat, sich einen anderen Beruf zu suchen um erfolgreich zu sein.
Und gefreut hat mich natürlich: "Geh erst zu Stefan Lami, bevor Du Dein Büro gründest ;-)"
Lesen Sie dazu auch: 12 Tipps für Berufsanwärter und junge Steuernberater
Warum in der Steuerberatung arbeiten?
04.06.2012Ein wirklich großes Danke an die fast 80 Kollegen, die Ihre Meinung zur Puls 2012 – Abfrage „Warum in der Steuerberatung arbeiten?" abgegeben haben. Die genannten Gründe sind stimmig, nachvollziehbar und eine gute Basis, um die Attraktivität des Berufs zu beschreiben.
Sehr oft war von „spannend“, „herausfordernd“, „für Menschen“ etc. die Rede (die gesammelten Aussagen finden Sie im pdf-file). Diese Sichtweise ist verständlich. Inwiefern jedoch „Spannung“ in der regelmäßigen Erstellung der Finanzbuchhaltung aufkommt, sollte jeder für sich einschätzen. In den meist genannten Gründen für den Beruf steckt aus meiner Sicht ein erhebliches Gefahrenpotenzial: Es wird ein Bild vermittelt, das in vielen Fällen nicht auf Dauer zu halten bzw. zu leben sein wird.
Was ich in den genannten Gründen für den Beruf vermisse, und das könnte ein dauerhaftes Argument sein, ist, darzustellen, was der Beruf bewirkt. Also weg von der attraktiven – aufgehübschten – Darstellung der Tätigkeit hin zum Ergebnis und Nutzen der Steuerberatung. Diese könnte in die folgende Richtung gehen:
- Unternehmer und Unternehmen (noch) erfolgreich(er) zu machen
- Unternehmern, Privatpersonen und Unternehmen Steuern zu sparen – und damit nicht nur Vermögen, sondern auch Sicherheit und Zufriedenheit zu schaffen
- Menschen Unangenehmes abzunehmen; ihnen Dinge zu erledigen, die sie nicht nur nicht können, sondern vor denen sie teilweise sogar Angst haben, wie z.B. der mit den Behörden und Betriebsprüfungen
- Eine wichtige Person für Menschen in der Wirtschaft zu sein; ein kompetenter Gesprächspartner zu sein, dessen Meinung in wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Fragen enorm geschätzt wird; ein vertrauensvoller Wegbegleiter von untermehmerisch handelnden Menschen zu sein.
- Menschen mit Fragen zum Steuerberater kommen und ihm Dinge anvertrauen, die sie sonst niemandem erzählen würden.
- Ein Leuchten und Glänzen in den Augen der Klienten zu erkennen, wenn man ihm in einer schwierigen Situation geholfen hat.
- Ein Schutzschild der Gesellschaft gegen unberechtigte Ein- und Übergriffen des Staates zu sein
Ich meine, der Berufsstand sollte deutlich mehr von der enormen Wirkung sprechen, die er erzielt, als die Tätigkeit zu sehr schön zu reden, die sie auf Dauer nicht ist – und nicht sein kann. In jeder noch so „spannenden“ Arbeit gibt es früher oder später ein gehöriges Maß an Routine. Gott sei Dank, denn damit ist man in dieser Tätigkeit gut. Was Menschen jedoch wirklich antreibt, ist anderen Menschen wirklich zu helfen.
Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!
Lesen Sie dazu „Die Bedeutung Ihrer Kanzlei“
Kanzleistrategie vorhanden?
02.06.2012Fast 200 Kollegen stimmten zur vorhandenen Kanzleistrategie ab.
Gratulation an jene 27 %, die von sich behaupten können, dass es ein schriftliches Strategiekonzept in der Kanzlei gibt, UND dies den Mitarbeitern bekannt ist.
Ich stellte schon öfters die Frage, wie Management ohne Ziele gelingen kann - siehe "Wenn Ziele fehlen" oder "Die Bedeutung von Zielen". Planen Sie bereits jetzt Ihr jährliches Strategie-Meeting.
Lesen Sie dazu "Strategieentwicklung in der Steuerberatungskanzlei"
CPA-Horizons 2025
25.03.2012Wohin entwickelt sich der Berufsstand? Eine Frage, die - so nehme ich an - jeden interessiert.
Üblicherweise treffen US-amerikanische Entwicklungen früher oder später auch in Mitteleuropa ein. Insofern ist das Ergebnis der großangelegten Studie CPA Horizons 2025 auch für Österreich und Deutschland relevant. Und übrigens ... die Zukunft ist schon da!
Hier geht es zum Report >>>
Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!
Puls 2011 - Umsatzerwartungen
19.12.2011Der Branche scheint es sehr gut zu gehen!
Herzlichen Dank an jene 159 Kollegen, die Ihre Umsatzerwartungen für das Jahr 2011 genannt haben. Das Bild ist überzeugend:
- Weniger als 10 % der teilnehmenden Kanzleien erwarten Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahr.
- Ein Viertel erwartet Umsatzzuwächse von mehr als 10 %!
Das sind ausgezeichnete Nachrichten und sie lassen auf ein weiteres gutes Jahr 2012 hoffen.
Eine kritische Analyse von Umsatzverlusten zum Jahresende ist notwendig - Einmaleffekte oder ein Trend?
Peak.Performance.Program 2011 - Nachlese
19.12.2011Drei Kollegen traten die weite Reise in den Süden Chiles zum Peak.Performance.Program 2011 an.
Die weite Reise - so ihre einhellige Meinung - hat sich gelohnt. Mit extrem hohen Engagement und intensivem Arbeiten sind sie ihren Zielen alleine schon dadurch näher gekommen, dass sie sie eindeutig festlegen konnten.
Eine lohnenswerte, anstrengende und unvergessliche Woche in Pucón - Vielen Dank für Euer Vertrauen!
Peak.Performance.Program 2012 - 18.-23. November 2012 wieder in Pucón/Chile
Wünsche zur Kanzleientwicklung
01.11.2011Zum ersten Mal habe ich in der Puls 2011-Abfrage nicht eine Auswahlfrage gestellt, sondern konkrete Auswahlmöglichkeiten offen gelassen. Vielen Dank an jene rund 70 Kollegen, die die Gelegenheit genützt haben, Ihre Wünsche an eine erfolgreiche Kanzleientwicklung mitzuteilen.
Die Analyse der Antworten ist insofern interessant, als dass sich im wesentlichen 3 große Themenwünsche herausschälen lassen:
1) Mitarbeiter
2) Zeit
3) Klienten
Die gennanten Wünsche (an die gute Fee) sind ein Abbild der bestehenden Herausforderungen im Berufsstand. Alle Details finden Sie im folgenden Link:
Bei einigen der genannten Wünsche kann ich Sie unterstützen, Sie finden auch eine Fülle von Tipps und Hinweisen auf der Homepage. Wann auch immer Sie ein Anliegen haben, bitte zögern Sie nie, mir zu schreiben oder mich einfach anzurufen.
Witze drücken meist ganz gut aus, wie Menschen denken. Trifft das auch auf die Meinung über die Steuerberater-Branche zu?
Hier eine kleine Auswahl an Witzen über Steuerberater:
Zum Leseverhalten:
Warum lesen Steuerberater keine Romane?
Weil die Seitennummern die einzigen Zahlen in diesen Büchern sind.
Zu Ihrer Arbeit:
Was tun Steuerberater, wenn ihre Ehefrauen unter Schlaflosigkeit leiden?
Sie beginnen ihren Gattinnen von ihrer Arbeit zu erzählen.
Zu Ihrem Kommunikationsverhalten:
Kennen Sie den Unterschied zwischen einem introvertierten und einem extrovertierten Steuerberater?
Der Introvertierte schaut auf seine Schuhe, während er mit Ihnen spricht; der Extrovertierte schaut auf Ihre Schuhe, während er mit Ihnen spricht.
Zu Ihrem Einfühlungsvermögen:
Der Arzt kommt zu einem Herzpatienten, der schon seit langer Zeit auf ein Spenderherz wartet: „Es kommt wirklich äußerst selten vor, aber wir haben das unglaubliche Angebot von zwei passenden Spenderherzen für Sie. Eines kommt von einem Lehrer und das andere von einem Steuerberater.“ Patient: „Ich nehme das vom Steuerberater. Ich möchte nämlich ein möglichst wenig benutztes.“
Zu Kanzleipartnerschaften:
Ein Steuerberater kommt in einen Tierladen um einen Papagei zu kaufen. Der Ladenbesitzer führt ihm drei identische Vögel zur Auswahl vor und erklärt: „Der Papagei auf der linken Seite kostet 500 EUR.“ „WOW, warum kostet dieser Papagei so viel?“ „Wissen Sie“, antwortet der Verkäufer „er kann sehr komplexe Wirtschaftsprüfungen durchführen.“ „Und Was kostet dann der mittlere Papagei?“ fragt der Steuerberater erneut. „Dieser kostet 1.000 EUR, weil er all das kann, was auch der erste Papagei kann - und zusätzlich bereitet er verlässliche Finanzplanungen vor.“ Der höchst erstaunte Steuerberater fragt schlussendlich nach dem Preis des dritten Papageis. „Dieser kostet 4.000 EUR“, antwortet der Ladenbesitzer. „Das ist ja unglaublich. Was kann dieser Vogel denn so besonderes?“ „Um ehrlich zu sein, ich habe noch nie gesehen, dass er irgendetwas tut, aber die beiden anderen nennen ihn Seniorpartner.“
Ihre Meinung?
Jeweils rund 200 Kollegen beteiligten sich bei dieser Puls 2011 - Abfrage. Ich meine, dass diese Anzahl schon statistische Relevanz hat und Rückschlüsse auf die Marktsituation gezogen werden können.
Die Ergebnisse der Fragen korrelieren auch - Umsatzwachstum und die Suche nach Mitarbeitern bedingen sich gegenseitig - genauso wie Umsatzrückgänge und der Abbau von Mitarbeitern.
Zur Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2011:
Die Verhältnisse des Jahres 2010 bestätigen sich: Weniger als 10 % der teilnehmenden Steuerberater verlieren Umsätze. Bei einem Drittel ist der Umsatz nahezu unverändert und fast zwei Drittel der Kanzleien haben z.T. beträchtlich zugelegt. Ein Schluss daraus muss sein, dass die hier teilnehmenden Kanzleien überdurchschnittlich zulegen, da der Gesamtmarkt weniger als 5 % gewachsen ist.
In einem öffentlichen Marketing-Seminar im Frühjahr 2011 stellte ich die gleiche Frage. Die Antworten der Teilnehmer waren ähnlich.
Steuerberater sehen das große Auftragspotenzial in ihrer Kanzlei. Die hier genannten Dimensionen sind - verglichen mit der Mehrzahl anderer Branchen - enorm hoch.
"Wie diese Auftragspotenziale realisieren?" ist die Gretchenfrage. Einige Hinweise dazu habe ich auf meiner Homepage schon vorgestellt.
Wenn ich von allen Beiträgen einen hervorheben möchte, dann ist es "Danke! Raus aus der Kanzlei!"
Wie Teams funktionieren - nicht nur theoretisch, sondern in der Praxis - erlebten Mitarbeiter aus 3 Kanzleien beim Kanzlei-Summercamp 2011 "Glück im Team".
Vorträge, Teamaktivitäten, geselliges Beisammensein, Tiroler Berge, Spannung bei der Kanzlei-Summercamp-Trophy - 1 1/2 Tage, die trotz durchwachsenen Wetters den Teilnehmern in Erinnerung bleiben.
Mehr zum Kanzlei-Summercamp finden Sie hier>>>
"Partnerschaft" ist ein heißes Thema im Berufsstand. Ab einer gewissen Kanzleigröße ist die ideale Organisation einer Partnerschaft ein Frage, um die man nicht herum kommt. Nur 13 % der Teilnehmer der letzten Puls 2011 - Abfrage sind Alleininhaber (und wollen es auch bleiben).
Nur ein Drittel der Steuerberater ist rundherum mit der Partnerschaft zufrieden. Daran sollten all jene denken, die in den nächsten Jahren eine Partnerschaft eingehen möchten.
Nahezu alle "Lehren", die es im Privatleben zu Partnerschaft gibt, gelten uneingeschränkt auch für die Kanzleipartnerschaft. In Vorbereitung ist eine Veranstaltung zu diesem Thema. Bitte schreiben Sie mir, wenn Sie daran Interesse haben.
Bitte lesen Sie auch den Beitrag "Partnerschaftem - ein Erfolgsmodell?" und "Wieso kommen Partner nicht zurecht?"

Bereits zum zweiten Mal habe ich abgefragt, wie der Erledigungsstand Ende März in den Kanzleien ist.
Ich bin erfreut über das Ergebnis. Meine Freude ist aber irrelevant. Wichtig ist, dass Klienten und Banken schneller an die gewünschten und notwendigen Informationen kommen.
Der Erledigungsstand ist immer noch nicht "berauschend" gut, eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr ist jedoch festzustellen.
Lesen Sie dazu auch "Zurück in die Zukunft"
Oder gehen Sie zu stefan.in.motion "Paradigmenwechsel in der Steuerberatung"
... übrigens - Ihre Meinung zu dieser Entwicklung interessiert mich (... und wahrscheinlich viele Kollegen). Nutzen Sie den Blog mit seiner Kommentierfunktion!
Zur Vorbereitung des Kanzlei.Management.Forums "Von Werten und Prinzipien" habe ich eine Befragung unter allen Newsletterbeziehern durchgeführt. Vielen Dank an alle, die den Fragebogen beantwortet haben.
Für das Ergebnis klicken Sie bitte hier>>>
Darin finden sich die Meinungen von rund 160 Kollegen wieder. Das Bewusstsein um die Bedeutung eines Kanzleileitbildes ist enorm hoch. Bei der Frage, des Messens der Einhaltung - und damit des Lebens der Leitlinien - trennt sich die Spreu vom Weizen.
Die erste Abfrage im Jahr 2011 - Puls 2011 - brachte ein extrem typisches Befragungsergebnis. Die Gauß'sche Normalverteilung hat sich wieder zur Gänze bestätigt. Der Drang nach der Mitte ist ganz offensichtlich. - besonders wenn die Fragestellung "heiß" ist.
Fast 2/3 der rund 140 Teilnehmer meinten zur Zusammenarbeit im Team "gut - aber es wäre doch einiges möglich". Ziemlich genau gleich viele Stimmen entfielen auf eine bessere und auf eine schlechtere Teamarbeit. So weit die Meinung der - so schätze ich - überwiegend Inhaber, Partner und Führungskräfte.
Was können Sie nun mit dieser Frage bzw. diesem Ergebnis tun? Falls Sie zur deutlichen Mehrheit gehören, könnten Sie sich denken "o.k. anderen Kanzleien geht es gleich wie unserer". Fall Sie in der Minderheit einer ausgezichneten Teamarbeit sind, könnten Sie sich entspannen und Ihre bisherigen Maßnahmen für Teamarbeit fortsetzen. Und falls Sie zu der Minderheit schlechter Teamarbeit gehören, sollten Sie dringend handeln!
Allen - ja wirklich allen - empfehle ich, diese Frage anonym von ihrem Team beantworten zu lassen. Vergleichen Sie dann Ihre Einschätzung, mit der Ihres Teams. Falls Sie daran Interesse haben, bitte schreiben Sie mir. Mit Hilfe der Polleverywhere-Technologie kann ich diese Befragung anonym für Sie durchführen.
Eine weitere Empfehlung, die ich guten Gewissens allen Kanzleien aussprechen kann, ist die Teilnahme am Kanzlei-Summercamp - "Glück im Team".www.kanzlei-summercamp.at

Antworten auf die Frage nach der Zufriedenheit sind naturgemäß individuell und emotional geprägt.
Es liegen den Antworten zwar eine Fülle von Zahlen, Daten und Fakten zu Grunde. Letztendlich ist die Einschätzung jedoch eine sehr persönliche, da die Zufriedenheit von den damit verbundenen Erwartungen abhängt.
Wie auch immer die Zusammenhänge im einzelnen sind, von jenen knapp 200 Kollegen, die bei der letzten Umfrage Puls 2010 mitgestimmt haben, sind 72 % äußerst zufrieden oder zufrieden. Rechnet man dann noch die 20 % "mehr oder weniger zufriedenen" Stimmen mit ein, erkennt man das enorm hohe Zufriedenheitsniveau in der Branche. Erstaunlich? Überraschend?


Wieder stimmten rund 200 Steuerberater mit zum Fragen rund um Geschäftsprozesse und Produktivitätspotenziale. Die Ergebnisse sind beeindruckend.
Zum Produktivitätspotenzial mittels IT:
Etwas mehr als die Hälfte (53 %) der Teilnehmer an Puls 2010 sieht ein durchaus beträchtliches Produktivitätspotenzial (11- 25 %) durch den Einsatz modernster IT-Lösungen. Nur 16 % sehen ein geringes Potenzial, was erklärt werden kann, dass sie bereits alle vorhandenen Technologien höchst effizient einsetzen.
Ich gehöre eher jenen Vertretern, die ein extrem hohes Potenzial sehen. Eine Begründung dafür ist, dass ich immer wieder beobachte, dass nicht einmal die derzeit üblichen und bestehenden IT-Werkzeuge optimal genutzt werden - beginnend bei den typischen Office-Anwednungen.


Acht Steuerberater aus Österreich und Deutschland haben im November 2010 die weite Reise zum Peak.Performance.Program nach Pucón/Chile auf sich genommen.
Der Weg hat sich gelohnt. So die einstimmige Meinung. Mit großen Vorhaben, klarem Blick auf ihre Ziele und einer Riesenportion an Energie für deren Realisierung haben sie die Rückreise angetreten.
Liebe Peak.Performer 2010 - vielen Dank für Euer enormes Engagement!
In der Oktoberabfrage zu Puls 2010 war die Beteiligung sehr hoch. Rund 200 Antworten bilden die Grundlage für die Ergebnisse. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.
Zur betriebswirtschaftlichen Beratung:
Die Antworten weichen deutlich von den üblichen Branchenzahlen ab. Im Branchenschnitt liegt der Anteil der betriebswirtschaftlichen Beratung am Gesamtumsatz um die 3 %.
Bei den teilnehmenden Kanzleien dagegen verzeichnen die Hälfte mehr als 6 % bwl. Beratung. Und mehr als 20 % der teilnehmenden Kanzlein liegen über 10 % bwl. Beratungsanteil!
Die Beteiligung bei Puls 2010 war über die Sommermonate geringer als in den übrigen Abfragen. Die Aussagen sind trotzdem äußerst spannend. Danke für Ihre Meinung!
Zur Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2010:
Die Umsatzentwicklung entspricht ziemlich genau den Umsatzerwartungen, die ich zu Beginn des Jahres abgefragt habe. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Nur 14 % der Kanzleien haben Umsatzrückgänge zu verzeichnen. 86 % hielten oder steigerten den Vorjahresumsatz; 23 % (also fast ein Viertel) erzielten deutliche Umsatzzuwächse! Es wird die unterschiedlichsten Ursachen für dieser Veränderungen ergeben. Bei einem durchschnittlichen Wachstum des Steuerberatungsmarktes von rund 2 bis 4 % sind die vorliegenden Ergebnisse deutlich über dem Branchenmittel.


Wieder waren es fast 200 Steuerberater, die durch Puls 2010 ihre Meinung zu Fragen in der Steuerberaterbranche ausgedrückt haben. Herzlichen Dank für dieses Engagement. Die Ergebnisse - und die Schlüsse daraus - sollten die investierte Zeit rechtfertigen.
Nutzen Sie zur Abrundung der Ergebnisse auch die angeführten weiteren Beiträge.
Zur Proaktivität:
Die Mehrheit der Steuerberater sieht die großen Chancen, die sich durch proaktive Beratung bieten. Genau das erwarten übrigens auch die Klienten.
Herzlichen Dank an die rund 150 Steuerberater, die die Fragen von Puls 2010 im April beantwortet haben.
Danke auch für die Anregung, die Ergebnisse noch deutlicher darzustellen. Die Charts sind nun auch als pdf-Dateien zum downloaden bereit gestellt.
Die Ergebnisse sind bestätigend. Bezeichnend ist auch deren Kontinuität. Denn die Umfrageergebnisse der Branchenstudie bei österreichischen Steuerberatern im Jahr 2007 zeigt ein sehr ähnliches Bild in Bezug auf die größten Chancen!
Hat sich nichts geändert in den letzten 3 Jahren?
Hier nun die Ergebnisse:
Am 30. Juli 2010 fand der dritte Kanzlei-Management-Wandertag in Landeck statt. Bei stark gemischtem Wetter (um es vorsichtig zu umschreiben) - aber letztendlich doch mit Sonnenschein!
Die Teilnehmer nutzten den Tag, um Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu klären, Ideen zu erhalten, Energie zu tanken (in dem sie sie beim Wandern verbrauchten), die Berge zu genießen und und und
Auch bei der zweiten Puls 2010 - Abfrage haben rund 200 Steuerberater teilgenommen. Vielen Dank für Ihr Engagement.
Die Ergebnisse sind hochinteressant. Knapp zwei Drittel der Steuerberater beschäftigen sich im ersten Quartal 2010 mit 2008er Fällen!
Ist das nun eine gute oder schlechte Nachricht?
Betrachtet man dieses Ergebnis gemeinsam mit den genannten größten Herausforderungen des Jahres 2010 (siehe Puls 2010 vom Februar 2010), dann ergibt sich eine neue Betrachtungsweise "Brauchen Sie tatsächlich neue Klienten?" zum Thema Auftragsgewinnung.
Gratulieren möchte ich an dieser Stelle all jenen Kanzleien, die schon einen signifikant hohen Erledigungsstand erzielt haben!
Honorarvereinbarungen setzen sich langsam aber beständig durch. Nicht unbedingt weil die Steuerberater darauf so versessen wären, sondern ganz einfach deswegen, weil es Klienten immer mehr fordern. Allerdings ist der Anteil jener Steuerberater, für die Honorarvereinbarungen im Vorhinein die Regel sind, immer noch in der Minderheit.
Das finde ich - ganz und gar nicht überraschenderweise - schade.
Lesen Sie in "Keine Überraschung beim Öffnen des Kuverts" warum das so ist.
Übrigens, haben Sie eine Frage zur Branchenentwicklung, die Sie brennend interessiert? Bitte schreiben Sie mir einfach.
Herzlichen Dank an alle, die beim ersten Puls 2010 mitgemacht haben.
Zu den gestellten Fragen haben jeweils rund 200 Steuerberater geantwortet. Meine Einschätzung ist, dass das durchaus statistische Relevanz hat.
Die Ergebnisse sind zum Teil überraschend. Insbesondere die hohe Priorität der Auftragsgewinnung (neue Klienten) mit 38 % hätte ich in dieser Dimension nicht erwartet. Einen gewagten Schluss zu diesem Ergebnis können Sie in "Zu beschäftigt fürs Geschäft" lesen.
Die beiden nächst folgenden Herausforderungen - Mitarbeiterführung und -entwicklung (18 %) und Produktivitätsverbesserung (12 %) - waren eher als topgereihte Herausforderungen zu erwarten. In "Zur Produktivität des Wissensarbeiters" stelle ich die Sichtweise Peter F. Druckers dar. Meine Interpretation ist, dass Steuerberater vor allem die Anzahl der produktiven Stunden als Herausforderung sehen. Dazu habe ich eine besondere Betrachtungsweise "Produktivität für Kopfarbeiter"
Interessant ist, dass Mitarbeitersuche nur von 8 % der Steuerberater als größte Herausforderung gesehen wird. Insbesondere wenn man die Umsatzerwartungen für 2010 dazu im Blick hat. Dort wäre unter der Präsmisse, dass Auftragsgewinnung die Top-Priorität ist, dass mehr Steuerberater mit rückläufigen Umsätzen rechnen.
Die Umsatzerwartungen zeichnen ein positives Bild der Branche. Es überwiegt deutlich die positive Erwartung. Diese deckt sich großteils mit den Ergebnissen der Befragung der Kammer der Wirtschaftstreuhänder: Dort gingen 18% gehen von Rückgängen aus, 27 % erwarten keine Veränderung und 57 % rechnen mit Steigerungen.
Alle, die mit Umsatzeinbrüchen rechnen - und für die natürlich die Auftragsgewinnung extrem wichtig ist - , können einen Blick auf meine Marketing-Beiträge werfen. Sicher finden Sie dort den einen oder anderen hilfreichen Tipp.
Hier im Blog haben Sie die beste Gelegenheit, die Ergebnisse zu kommentieren und mir weitere Fragen zu stellen. Nützen Sie diese einfache und kostengünstige Gelegenheit für einen Erfahrungsaustausch.
Werfen Sie einen Blick auf www.Thefuntheory.com!
Wie bringt man Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern. Gute Ratschläge geben? Drohen? Gut zureden?
Man kann jedoch auch den Spieltrieb - der in jedem von uns steckt - wecken!
Lassen Sie sich insipieren. Und vielleicht haben Sie auch eine Idee, die sich in der Steuerberatungsbranche umsetzen lässt. Ich bin gespannt auf Ihre Meinung.
Im aktuellen Benchmark Report "How Clients Buy 2009" wurden Kunden freiberuflicher Unternehmen in den USA befragt, welche Inhalte sie auf Homepages von Freiberuflern als wichtig erachten. Hier das Ergebnis
Eine Interpretation dieser Grafik könnte lauten: "Wenn wir die Leistungsbeschreibung, unsere Kundengruppe und ein paar Erfolgsstories professionell darstellen, dann haben wir es geschafft ..." Andererseits könnte die Interpretation auch dahin gehen, dass eine professionelle Darstellung der ersten zwei bis drei Elemente eine Grundvoraussetzung ist. Sozusagen die "Eintrittskarte" darstellen, um überhaupt mitspielen zu können. Falls es hier also Defizite gibt, der Kunde das als "No-Go" betrachtet. Bei dieser Interpretation - zu der ich übrigens auch neige - gewinnen die anderen Homepage-Elemente eine größere Bedeutung. Nämlich die, sich von den anderen Websites und Anbietern zu unterscheiden.
Welche Interpretation haben Sie? Kommentare? Meinungen?
Das Peak.Performance.Program 2009 in kurzen Worten zu beschreiben, ist so gut wie unmöglich. Die 3 Fotos geben nur einen Miniausschnitt wieder. Ein Video wird gerade erstellt und vielleicht kann man damit in etwa die Dimensionen der "Lifetime Experience" darstellen.
Vielen, vielen Dank an die Teilnehmer für den Vertrauensvorschuss, das enorm hohe Engagement und die tolle Woche in Pucón.
Nationalpark Huerquehue
Nach dem Reiten bei Mathias - Antilco
Aufstieg zum Vulkan Villarrica
Ein Blick über den Tellerrand der Steuerberatung tut immer gut. Vielen Dank an Bernhard Brugger www.brugger-partner.de, der mir diesen Artikel zukommen hat lassen. (Übrigens, weitere gute Nachrichten von Bernhard Brugger gibt es unter www.goodnewz.de).
Eine Frage der Wertschätzung
Eine nicht ganz ernst gemeinte Betrachtung zum Preis
www.sturm-larondelle.de
Vieles wurde über Restaurierung geschrieben. Aber eines kam in diesen Artikeln eigentlich nie vor. Das Feilschen um den billigsten Preis. Restaurator Manfred Sturm-Larondelle kommentiert das Thema im Folgenden auf seine Weise: Ich stelle das Glas Rotwein auf den alten Tisch und schlage die Zeitung auf. Mich grinsen die Hymnen dieser Tage an: „Ich bin doch nicht blöd!“, sagt mir da jemand. Suche fieberhaft nach meinem Lieblingssatz der letzten Jahre, kann ihn nicht finden. Bin fast ein wenig enttäuscht. Sollte der Geiz auf einmal nicht mehr so geil sein? Nun, in den Hirnen hat er seine Spuren hinterlassen.
Begebe mich am folgenden Morgen zu einem Kunden. Ein französischer Sekretär, 1790, Palisander furniert. Ein edles Stück, vollendet elegante Linienführung. Fein ziselierte Bronzebeschläge. Ein Stück, über das man Gedichte schreiben könnte. Ich lasse meine Hand über das rissige, teilweise lose Furnier gleiten. Sehe die Verwundungen, die dieses Stück erlitten hat. Hat die letzten Jahre bei der Tante in der Garage verbracht. Öffne ihn. Viele kleine, schön angeordnete Schubladen, teilweise ihrer Führungen beraubt, schauen mich verloren an. Drei Elfenbeinknöpfe fehlen, bei einigen anderen sind nur noch Reste vorhanden.
In solchen Momenten möchte ich die Fähigkeit besitzen, zu hören. Zu lauschen, was mir dieses Möbel erzählen mag. All die Geschichten... „Nun was meinen Sie Herr Sturm-Larondelle, lohnt es sich?“ Eine komische Frage, denke ich. Es lohnt sich fast immer. Es ist wie immer eine Frage der Wertschätzung - und des Geldes. Ich sehe in den Garten. Vor der Garage stehen ein 300er Mercedes und ein Morris Mini Cabrio. Das Gemälde an der Wand gegenüber ist kein Kunstdruck. Also eine Frage der Wertschätzung. Ich bejahe seine Frage mit warmer Stimme, die Hand auf der von Wasserflecken übersäten Schreibtischplatte.
„Nun, ich meine, es muss sich natürlich rechnen, das werden Sie verstehen. Ich bin Geschäftsmann.“ Ich übe mich im Nicht-Verstehen und schweige. Seine Frau nickt und schaut den Sekretär mit einer Mischung aus Mitleid und Ratlosigkeit an. „Sie sind uns empfohlen worden, obwohl Sie nicht billig sein sollen!“ „Wissen Sie, wir haben schon zwei Angebote; die liegen zwischen vier- und fünftausend.“ Ich nicke, mein Blick bleibt an einem gerahmten, alten Schwarzweißfoto hängen. Die Frau folgt meinem Blick. „Sehen sie Herr Sturm-Larondelle, das ist meine Urgroßmutter mit der jungen Frau daneben, meiner Großmutter...“ Die Gesichter auf diesen alten Bildern wirken immer wie schockgefroren, ohne jedes Lächeln. „ ...und da... im Hintergrund sehen Sie den Sekretär.“ Da ist er. Noch in der Blüte seiner Jahre.
Ich schaue ihn mir jetzt an und er wirkt unendlich traurig. Die Frau redet auf mich ein. Ich stelle Fragen. Sie erzählt Geschichten, die mit dem Sekretär zu tun haben. Sie tut dies mit Wärme und ihre Augen bekommen kleine Lichter. Es geht um Wertschätzung. Die Wertschätzung der eigenen Geschichte. „Verstehen sie Herr Sturm-Larondelle, wir wollen keine Unsummen für das Stück ausgeben.“ Dann fängt sie an, mir Vorschläge zu machen. Das geht so weit, dass man diese oder jene fehlende Leiste ja vielleicht günstig im Baumarkt besorgen könnte. Ihr Mann wird unruhig. „Nun ja“, sagt er, „wir wollen schon Qualität!“
Ich mache noch ein paar Fotos, während man mir in immer neuen Satzwendungen zu verstehen gibt, dass es schon um Qualität geht, aber billig soll es sein. Ich stoppe ein wenig den Redefluss und wir schauen uns einen kleinen Moment lang gemeinsam den Sekretär an. Knüpfe behutsam an die Geschichte der Frau an. Nehme den Sekretär aus der Beliebigkeit von Alltagsprodukten heraus. Versuche mit Worten, ihm etwas von seiner Würde zurückzugeben, die man ihm in der Ecke der Garage genommen hatte. Erzähle Geschichten über seine Herstellung. Ziehe behutsam eine der großen Schubladen heraus. Ich lasse ihm den Respekt zuteil werden, den er zweifelsohne verdient.
Der Mann will Aufwand und Preis der Restaurierung von mir erfahren. Ich sage ihm, dass wir auch darüber reden werden, aber nicht jetzt. Ich werde ihn anrufen. Jetzt will ich die beiden auf eine Reise mitnehmen. Ich versuche Ihnen die Einmaligkeit und den Zauber dieses alten Möbels nahezubringen, seine erlebten Geschichten. Ihre Gesichter sagen mir, dass sie den Sekretär so noch nie betrachtet haben. Als wir uns verabschieden, bin ich mir fast sicher, dass sie den Sekretär heute Abend anders ansehen.
Zwei Tage später rufe ich den französischen Sekretär an. Es wird ein längeres Gespräch. Er sagt, er hätte inzwischen meine Referenzen und all die Zeitungsauszüge goutiert. Goutiert sagt er! Schön, ich mache einen Pluspunkt auf der Liste. Er fragt mit einem Seufzer nach dem Preis. Ich erzähle noch einmal, was alles gemacht werden muss und mit welchen Materialien, dass meine Kompromissbereitschaft, was die Qualität angeht, sehr gering ist und dass eine handpolierte Schellackoberfläche ein Kunstwerk sei. Ich rede mich warm, male mit Worten. Der Sekretär hat es mir angetan. Nenne den Preis. Stille. Ich höre leise, entfernte Atemgeräusche. Ist er vom Stuhl gerutscht?
Ein zögerliches Räuspern. „Das ist teuer!“ Ich gebe ihm recht. Erneutes Schweigen. Dann, er mit frischem Elan in der Stimme: „Wie kommen wir zusammen, Herr Sturm-Larondelle?“ Der Auftakt zum Handeln. Er versteht sein „Handwerk“. Eine seltene Kunst in diesem Land. Wir einigen uns bei zwölftausendzweihundert. Er seufzt, aber ich höre sein Lächeln. Es wird eine gute Arbeit werden. Wir werden beide zufrieden sein und vielleicht, ja, vielleicht lernt auch die Urgroßmutter in dem Rahmen das Lachen wieder.
Wer kennt Sie nicht die E-Mail-Flut?
Outlook ist das am meisten verwendete E-Mail-Programm. Es bietet eine Fülle von Funktionen, die die Bewältigung der E-Mail-Flut erleichtern. Vor kurzem erst stieß ich auf "E-Müll für Dich!" von Holger Wöltje. Er fordert in seinem E-Book den Leser dazu auf, es weiter zu geben. Was ich hiermit gerne mache, da ich einen großen Nutzen darin sehe. Und wenn Sie nur einen Tipp daraus umsetzen, dann hat sich die Lektüre gelohnt.
Viel Erfolg dabei!
In der IT sind die USA sicher führend - so mein Eindruck, den ich auf einer Steuerberaterkonferenz im Sommer diesen Jahres gewonnen habe.
Drei der aus meiner Sicht nützlichen IT-Ideen aus den USA möchte ich Ihnen vorstellen:
1) Meetings effizienter organisieren:
Microsoft bietet sogenannte Sharepoint Services an; damit ist es unter anderem möglich, mit Hilfe der Internetversion von Outlook Besprechungen bzw. die Weitergabe von Aufgaben effizienter zu organisieren. Während der Besprechung werden die To-Dos erfasst und eingetragen; natürlich mit dem jeweiligen Verantworltichen und dem Erledigungsdatum (so wie es sich gehört); mit dem Abschluss der Besprechung können die Aufgaben auf Knopfdruck gesendet und irekt in die Aufgabenliste der verantwortlichen Teilnehmer zugeordnet werden. Keine Ausreden mehr! "Habe nichts gewusst,", "Habe das Protokoll nicht bekommen ..." etc.
Sprechen Sie mit Ihrem IT-Provider.
2) Alles mitbekommen:
Mit dem Livescribe Pen können nicht nur handschriftliche Aufzeichnungen sofort in den PC übertragen werden, nein - er zeichnet auch noch alles Gesprochene auf. Super für Besprechungen! Einfach Livescribe Pen googeln - er kann in Österreich und Deutschland bestellt werden. Zwischen Euro 150,-- und Euro 200,-- (bis zu 2 GB Speicher inkl. der notwendigen Schreibblöcke).
3) Schnell und direkt Meinungen abfragen:
Polleverywhere.com macht es möglich - livevotings kostengünstig über das Internet. Für bis zu 30 Teilnehmern gibt es eine Free-Version. Darüber günstige Pakckages. Sie wollen die Meinung Ihrer Mitarbeiter oder Ihrer Klienten wissen? Ganz einfach: Poll einrichten und Ihre Mitarbeiter können mittels SMS voten. Ich habe es bereits mehrmals getestet - es funktioniert bestens!
Ein großes Danke an alle Teilnehmer des Kanzlei.Management.Forums "Service verdienen!" vom 8.-10. Oktober 2009 in Längenfeld für ihren Einsatz und ihr Engagement.
Es gab nicht nur tiefgründige Ausblicke - vom Klettersteig des Stuibenfalls -, sondern auch tiefgründige Einblicke in die Servicewelt der Steuerberatung. Service ist nicht, was "oben drauf kommt", sondern Service ist die Grundleistung mit dem dahinter stehenden Servicekonzept. Nur so kann die Kanzlei mit Service verdienen!

Am 14. August 2009 fand der 2. Kanzlei.Management.Wandertag im Venetgebiet statt.
Bei schönem Wetter konnte die kleine Gruppe (leider gab es einige Absagen) ausführlich Ihre Erfahrungen austauschen., offene Fragen klären und neue Erkenntnisse gewinnen. Hütten, Almen, Berggipfel und das Bergpanorama "beflügelten" die Gedanken.

Kann Cliff Young nicht nur Australien, sondern auch Steuerberater inspirieren?
Ganz Australien hielt Cliff Young für einen verrückten alten Mann. Wollte sich der 61-jährige Farmer auf dem Ultra-Maraton von Sydney nach Melbourne (875 km) umbringen? Seine Konkurrenten waren hochtrainierte Ausdauersportler, die sich seit Jahren auf derartige Wettbewerbe vorbereitet hatten - und er ein Farmer, der mit seinen Arbeitsschuhen und ohne Begleitfahrzeug zum Start kam.
Es kam ganz anders. Cliff Young gewann das Rennen und er unterbot den bisherigen Streckenrekord um 1 1/2 Tage! Warum? Und wie?
Die Profis teilten sich das Rennen in Laufstrecken und Schlafpausen (ca. 5-6 Stunden) ein. Cliff Young "wusste" nicht, dass man 5-6 Stunden pro Tag schlafen soll, um ans Ziel zu gelangen - und tat es einfach nicht! Er stellte alles bisherige auf den Kopf. Das war 1983 ... und immer noch, auch nach seinem Tod im Jahr 2003, ist er eine Berühmtheit in Australien. Geben Sie einfach mal Cliff Young bei google ein ... und lassen Sie sich auch inspirieren.
Können wir von Cliff Young etwas lernen? Ich meine JA!
Übrigens: Cliff Young hat in seinem ganzen Leben keinen einzigen Preis angenommen. Die 10.000 Dollar Siegprämie des Ultra-Marathons verteilte er auf 5 Läufer, die bei der Scheckübergabe noch nicht im Ziel waren "... sie haben es ja noch viel härter als ich ..." sagte er dazu!
Waren Sie schon mal bei einem "Unplugged-Konzert"? Alle Topbands spielen immer wieder mal "unplugged" - d. h. ohne - wörtlich übersetzt - "Stecker". Damit ist gemeint, ohne Technik, Verstärker, etc.
Können Steuerberater davon auch was lernen? Ja! Testen Sie es. Beratung unplugged heißt:
- ohne Technik
- ohne "Schnickschnack"
- ohne PowerPoint-Präsentation
- one-to-one
- maximal ein DIN- A4-Blatt
Der Klient sollte SIE erleben. Nur Sie als Person, sie als Berater. Hautnah - genauso wie im Unplugged-Konzert!
Meinungen? Erfahrungen?
Die Aufschieberitis ist inzwischen eine anerkannte - und erforschte - Krankheit. Ja, tatsächlich, Prokrastination (so der Fachausdruck für ständiges Aufschieben) wird inzwischen als Krankheit gesehen.
Sind Sie in Gefahr? Sind Sie ein Aufschieber?
Testen Sie sich auf www.procrastinus.com - unter "Online Studies" - der Test dauert ca. 5-10 Minuten; er ist leider nur in Englisch verfügbar. Die Auswertung zeigt Ihnen den Grad Ihrer Aufschieberitis und mögliche Handlungsoptionen.
Viel Spaß dabei ... und nicht aufschieben!
Wie schön es in Ischgl war ... am Besten zu erkennen durch ein Foto!

Erfolgreiche Kanzleientwicklung ist eine Frage der richtigen Balance.
Ideal ist ein - natürlich instabiles - Gleichgewicht zwischen leicht zu großen Aufgaben und einer etwas zu großen Struktur.
Zu große Aufgaben:
Auch hier ist Balance gefragt - und zwar die sehr delikate, etwas mehr Arbeit zu haben als Köpfe, die diese bewältigen. Menschen lernen vor allem dann, wenn sie gefordert werden. Aber Achtung: Sie lernen nicht, wenn Ssie überfordert werden ... da geraten sie eher in Panik!
Auch nicht alle Mitarbeiter brauchen "etwas zu große Aufgaben". In einer Kanzlei, in der mehr als die Hälfte der Mitarbeiter "mehr können wollen" als bisher, mache ich mir keine Sorgen um die Kanzleientwicklung.
Zu große Struktur:
Leider hinkt die Managementfunktion in Steuerberatungskanzleien etwas hinterher. Nie ist genug Zeit für Entwicklung. Erstellen Sie einfach mal eine Liste Ihrer derzeit offenen Aufgaben zu den Themen:
- Mitarbeiterentwicklung
- Qualitätsmanagement/Prozessoptimierung
- Marketing/Klientenbeziehung
- EDV und Technologie
- Honorargestaltung
- sonstige Managementaufgaben
Sie werden erkennen, was da noch zu tun ist. Wichtige Aufgaben, die nur darauf warten, erledigt zu werden.
Auch die Organisationsstruktur hinkt oft der Kanzleientwicklung nach; es fehlt die 2. Führungsebene (siehe auch "Wenn es an der Spitze eng wird").
Meine Beobachtungen zeigen immer wieder, dass überdurchschnittliche Erfolge gelingen, wenn diese Balance zwischen etwas zu großen Aufgaben und einer leicht zu großen Struktur gelingt.
Ihre Meinung?
Schon vor einiger Zeit habe ich im Blog gefragt, welche Fragen Sie im Zusammenhang mit Kanzleimanagement bewegen. Die Resonanz war leider ziemlich gering. Ich ziehe daraus allerdings nicht den Schluss, dass jeder von Ihnen wunschlos glücklich ist.
Im Zusammenhang mit der derzeitigen Wirtschaftslage (die allerdings in den Steuerberatungskanzleien noch nicht in vollem Ausmaß spürbar ist), muss es offene Fragen geben. Sei es zu Auftragsgewinnung, Klientenbindung, Krisenprävention, Kanzleistrategie etc.
Ich freue mich, wenn es hier zu einem Austausch darüber kommt, was Ihnen unter den Nägeln brennt. Es wird von Vorteil für Sie sein, weil ich dann genau diese Themen in den nächsten Ausgaben des Newsletters bearbeiten kann.
Also zögern Sie nicht - wo brennt es?
Über "Fragen Sie Stefan" können Sie mir alle Fragen rund um das Kanzleimanagement stellen. Gerne beantworte ich sie. Auch hier im Blog möchte ich Ihnen die Gelegenheit bieten, Fragen zu stellen. Ich weiß, dass Steuerberater offene Fragen haben - besonders zur Honorargestaltung. Kommt nämlich eine Gruppe Steuerberater zusammen, dann vergeht nicht allzu viel Zeit und sie landen beim Thema "Honorar". Ich meine, es ist Zeit, viele Missverständnisse aufzuklären. Erfolgreiche Honorargestaltung ist wirklich einfach. Sie sind nicht dieser Meinung? Fragen Sie mich!
Im kürzlich erschienen Buch „Überflieger“ lüftet Malcolm Gladwell das Geheimnis der Professionalität. Auf den Punkt gebracht lautet es:
Üben, üben, üben … oder bekannter unter dem Sprichwort „Ohne Fleiß kein Preis!“.
Nicht Talent macht den Unterschied zwischen Durchschnitt und Spitzenleistung. Nein, es sind 10.000 Stunden oder rund 10 Jahre intensive Beschäftigung mit einer Sache notwendig, um ein Spitzenkönner zu werden.
Schenkt man dieser Aussage Glauben, könnte das leicht zu Frustrationen führen. So in die Richtung „… na, dann kann ich es ja gleich lassen – das ist mir einfach zu anstrengend …“ oder „… wer will denn schon Spitze werden, mir reicht der Durchschnitt auch …“
Andererseits könnte man daraus auch den einen oder anderen Schluss ziehen; wie z.B.:
- Früh zu beginnen (mit welcher Sache auch immer), erhöht die Chancen, darin wirklich gut zu werden.
- Was können wir in der Kanzlei tun, damit Mitarbeiter „früh genug“ beginnen können? Z.B. in der Übergabe von Führungsaufgaben, um in 10 Jahren einen echten Profi an der Seite zu haben?
- Wie können wir Mitarbeiter coachen, damit sie mehr Übungsgelegenheiten haben?
- Wie könnte ich selbst zu mehr „Übungsgelegenheiten“, z.B. in meinem Fachgebiet bzw. meinen besonderen Fähigkeiten, kommen?
Gladwells Aussage „üben, üben, üben …“ kann ich nur unterstreichen. Meine Wahrnehmung ist, dass die echten Profis in der Steuerberatungsbranche tatsächlich mehr „üben“, sei es in Ihrem (Spezial- )Fach oder im Kanzleimanagement.
Als Tiroler habe ich dazu natürlicherweise eine klare Antwort auf diese Frage. Wer auf fast 1.000 m Seehöhe wohnt, für den ist das "Du" einfach normal. Und ab 1.000 m Seehöhe gibt es schlicht kein "Sie" mehr ...
Die Meinungen, ob in der Kanzlei geduzt oder gesiezt werden soll, gehen ziemlich auseinander. Die Anhänger der jeweiligen Meinung verfechten hart und entschlossen ihren Standpunkt. Meine Erfahrungen zum "Du" sind uneingeschränkt positiv und ich empfehle das "Du-Wort" immer wieder. Gleichzeitig habe ich auch Verständnis für alle, die das "Sie" im Geschäftsleben bevorzugen.
Die bevorstehende Weihnachtsfeier wäre ein gelungener Anlass für "Sie-Kanzleien" die Veränderung zur "Du-Kanzlei" zu schaffen. Tauschen Sie im Blog Ihre Meinungen aus. Wie sind Ihre "Du-Sie"-Erfahrungen?
Vom 14.-16. September 2008 fand in Zell am See der erste Honorar-Circle statt. 21 Kollegen aus Österreich und Deutschland erlebten intensive 2 1/2 Tage, die teilweise bis spät in die Nacht mit harter Arbeit und aufschlussreichen Diskussionen zum Thema Honorargestaltung gefüllt waren.
Inzwischen habe ich von einigen Teilnehmern Erfolgsberichte erhalten: "... der Circle hat sich schon am nächsten Tag gelohnt, da ich im Honorargespräch deutlich mehr erreicht habe, als ich mir das vorgestellt habe ... und der Klient zufrieden dabei war ..." oder "alleine das Selbstbewusstsein, zu meinen Honoraren zu stehen, sorgt für mehr Honorarakzeptanz ...".
Der Blog bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, Ihre Erfahrungen auszutauschen, über Erfolge bzw. Schwierigkeiten zu berichten oder einfach Fragen zu stellen.
Das Honorar ist ja der letztendliche Prüfstein aller Anstrengungen und ... es gelingt tatsächlich: Höhere Honorare UND zufriedenere Klienten sind Realität!
Das Kanzlei.Management.Forum "Mitarbeiterführung - Was wirklich funktioniert!" war geprägt von der Suche, die individuell und spezifisch passende Form der Mitarbeiterführung - auf Basis von allgemeinen Grundsätzen - zu finden.
"Führungskräfte arbeiten dann am Besten, wenn Sie niemanden kopieren, sondern auf ihre eigenen fundamentalen Werte und Fähigkeiten zurückgreifen!" war die Grundthese.
Auf Fähigkeiten mussten die Teilnehmer auch bei der Bewältigung des Stuibenfall-Klettersteigs zurückgreifen. Die beiden Bergführer Florian und Patrick brachten die "sportive" Gruppe sicher ans Ziel.
Vor kurzem erhielt ich von einem Steuerberaterkollegen die Frage, wie meine Meinung zu der Tatsache sei, dass in den Büros immer Ordner und Akten der Klienten auf dem Boden stehen.
Hier ein Auszug aus meiner Antwort dazu:
... Ausgangspunkt ist, dass die wenigsten Menschen Dinge, die ihnen wichtig sind, auf den Boden stellen. Nur die wenigsten Menschen würden das z.B. zu Hause machen (Ausnahmen: Kunstwerke, Stehlampen etc.).
Ein zweiter Punkt ist auch, dass es einfach einen schlechten Eindruck macht, wenn die Büros mit Ordnern vollgestellt sind. Natürlich gibt es da räumliche Beschränkungen - aber mit etwas Nachdenken und den passenden Möbeln lässt sich sehr viel machen. Und erst wenn man mal eine Kanzlei gesehen hat, in der keine Ordner am Boden stehen, erkennt man den Unterschied (- ja, solche Kanzleien gibt es tatsächlich) ...
Wie denken Sie darüber? Ärgern Sie sich auch über Ordner am Boden?
Ich freue mich auf Ihre Meinung!
Bei passablem Wetter fand am 8. August 2008 der Kanzlei-Management-Wandertag statt. 5 Steuerberaterkollegen aus Österreich und Deutschland nutzten die Gelegenheit, alle ihre offenen Fragen zum Kanzlei-Management zu klären und gegenseitige Erfahrungen auszutauschen.
Bei der Bergwanderung im Venetgebiet kam der "Hüttenfaktor" natürlich auch nicht zu kurz.
Mit hat es Freude gemacht ... und so hoffe ich, den Teilnehmern auch.
Für nächstes Jahr steht daher wieder ein Wandertag auf dem Programm. Früh genug werde ich im Newsletter darüber informieren.
Der Wettbewerbsdruck, der Wunsch zu wachsen und/oder das Ziel der Ergebnissverbesserung sind Gründe, warum Kanzleien verstärkt ihre Produktivität verbessern wollen. In den Newsletter-Beiträgen
Produktivität für Kopfarbeiter
Produktivitätssteigerungen "leicht" gemacht
bin ich bereits darauf eingegangen. Bei Produktivitätssteigerungen gibt es keine Grenze. Das ist das Faszinierende daran.
Außerdem ist es ja die zentrale Aufgabe jeder Kanzlei (und jedes Unternehmens), den Nutzen für die Klienten zu steigern. Das geschieht vor allem dadurch, dass sie ihre Leistungen immer schneller, günstiger, einfacher, rationeller etc. erbringen.
Ich stelle immer wieder fest, dass sich Produktivitäts-Initativen lohnen.
Ihre Meinung? Ihre Erfahrungen?
Steuerberater sind Steuerprofis ... und wie es scheint keine Fussballprofis.
Keiner hat beim Euro08-Quiz auf Spanien getippt! Und damit hat auch niemand den Coaching-Tag gewonnen.
Davon sollten Sie alle natürlich profitieren. Und zwar durch den Gratis-Kanzlei-Management-Wandertag am 8. August 2008 (von 10:00-17:00). Wenn auch Sie Lust und Laune haben, bei einer Wanderung durch die Tiroler Berge mit Kollegen Fragen rund um das Kanzlei-Management zu klären, dann melden Sie sich einfach an. Die Anmeldung können Sie hier durch einen Eintrag im Blog vornehmen oder mir ein E-mail schicken -
Treffpunkt ist am 8. August 2008 um 10:00 bei der Venet-Seilbahn (in Zams bei Landeck) www.venet.at
Falls Sie ein Zimmer in Zams oder Landeck suchen, bitte gehen Sie auf www.tirolwest.at (Tourismusverband Zams-Landeck-Fließ).
Die Teilnahme ist gratis. Der Wandertag findet bei jeder Witterung statt und wird den Wünschen der Gruppe angepasst. Rund um den Venet (meinen Hausberg) gibt es Wanderungen in allen Schwierigkeitsgraden.
Melden Sie sich an. Schicken Sie mir Ihre Fragen vorweg. Ein Tag, der sich für Sie sicher lohnen wird.
Ich freue mich auf einen gemeinsamen Tag mit Ihnen in den Tiroler Bergen!
Im Zuge der Vorbereitung eines Vortrags zum Thema "Homepageoptimierung" habe ich verschiedende Tests gemacht, ob und wie Steuerberatungskanzleien im Web gefunden werden.
Die Ergebnisse waren von äußerst gut bis zu extrem schlecht breit gestreut. Testen Sie selbst, wo Sie bei Google aufscheinen, wenn Sie z.B. "Steuerberatung" und Ihren Ort eingeben. Nicht auf der ersten Seite zu erscheinen, ist schon ein kleiner Nachteil.
Suchmaschinenoptimierung ist - so die Experten von Atikon www.atikon.com - eine aufwändige, aber lohnenswerte, Aufgabe. Was nützt eine tolle Website, wenn sie nicht gefunden wird. Die Suchmaschinenoptimierung beginnt schon bei der Programmierung der Homepage; daneben gibt es aber eine Reihe von Tipps, wie Sie sicher auf die erste Google-Seite kommen.
Fragen, Meinungen, Erfahrungen?
Ihre Ergebnisse?
10 Tipps, wie kleine Kanzleien weiterhin erfolgreich sein können
- Fühle Dich nicht zu sicher, auch wenn Du derzeit Erfolg hast!
- Kümmere Dich um Deine bestehenden Klienten!
- Gewinne neue Aufträge von Deinen bestehenden Klienten!
- Organisiere Produktivität!
- Fokussiere Dich auf Deine Stärken!
- Arbeite an der „richtigen“ Kanzleikultur!
- Professionalisiere Dein Marketing!
- Fordere Dich selbst immer wieder!
- Hör nie auf zu lernen!
- Sei immer ein bisschen besser als die Konkurrenz!
Ein Ergebnis des Kanzlei.Management.Forums "Wachstum! Fluch oder Segen?" war, dass kleine Kanzleien durchaus Chancen gegen die großen haben. Einhellige Meinung herrschte darüber, dass Größe durch Stärke das Ziel sein soll - und nicht Größe um der Größe willen.
Ihre Meinung?
Von Februar bis April 2008 durfte ich gemeinsam mit Harald Schützinger das Projekt der Kammer der Wirtschaftstreuhänder "Strategie-Coaching - Die WT-Zukunft" gestalten. Knapp 400 Steuerberater in Österreich bewerteten, diskutierten und bearbeiteten in einem strukturierten Gruppen-Coaching-Prozesse 12 Thesen zur Zukunft des Berufsstandes.
Das Ergebnis wurde im Rahmen der Arbeitstagung der Kammer der Wirtschaftstreuhänder in Wien vorgestellt. Der Ergebnisbericht ist für österreichische Steuerberater im geschlosssenen Benutzerkreis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder zum Download bereitgestellt.
Meines Erachtens sind die Ergebnisse auch auf Deutschland übertragbar. Bitte schicken Sie mir ein E-mail mit dem Betreff "Strategie-Coaching", wenn auch Sie als deutscher Steuerberater den Bericht erhalten möchten.
Ich freue mich auf eine weitere Diskussion der Ergebnisse mit Ihnen!
Die Euro 2008 ist in vollem Gang. Man kann sich der Eurpoameisterschaft in Österreich fast nicht mehr entziehen ...
Wer wird Eurpoameister? Inzwischen sind ja einige Vorentscheidungen gefallen, sodass das Tippen etwas leichter wird. Im Blog können Sie auch tippen ... und gewinnen. Und zwar einen Coaching-Tag in den Bergen!!!
Es ist ganz einfach: Klicken Sie auf "Kommentare", schreiben Sie bis 19.6.2008 20 Uhr 30 Ihren Favoriten und Ihren Namen in den Blog. Unter allen richtigen Tipps verlose ich einen Coaching-Tag in den Bergen.
Den Gewinner gebe ich im nächsten Newsletter bekannt. Viel Glück beim Tippen!
Sind Sie auch schon so weit, wie einige US-amerikanische Firmen, die einen "E-Mail-freien-Freitag" eingeführt haben, um wenigstens einen Tag in der Woche, die E-Mail-Flut etwas einzudämmen?
Ich möchte hier mit ein paar Tipps für den Umgang mit E-Mails beginnen (der Blog bietet eine gute Gelegenheit, weitere Tipps auszutauschen):
- E-Mails nur händisch abrufen (nicht durch Automatik-Abruf aus der Arbeit reissen lassen) - siehe dazu auch "Persönliche Arbeitsmethodik")
- Regelmäßige E-Mail-Bearbeitung - z.B. 3 x pro Tag.
- E-Mails, die sofort bearbeitet werden können, sofort bearbeiten.
- E-Mails, die nicht sofort bearbeitet werden können in "Aufgaben" ziehen (bei Verwendung von Outlook - damit ergänzen Sie Ihre Aufgabenliste) oder in einen eigenen Ordner "Noch zu beantworten" geben.
- E-Mails, die nur gelesen werden müssen in einen eigenen Ordner (Newsletter, zum Lesen, etc.) ziehen
- E-Mails personen- und themenspezifisch ordnen (z.B. für Ihre A-Klienten und/oder besondere Fachthemen bzw. Organisationsfragen)
- E-Mails, die keinerlei Bedeutung haben, sofort löschen
- gesendete E-Mails, von denen Sie eine Antwort erwarten, in eine einen Ordner "Antwort offen" geben
Sie sehen, dass vor allem Strukturen helfen, etwas Ordnung in Ihre E-mails zu bringen. Überprüfen Sie Ihre Methodik, ich bin mir sicher, es wird sich lohnen. Haben Sie noch Tipps?
Lesen Sie dazu auch:
E-Mails professionell verfassen
9 Kommentare
Karl Bergbauer 06.12.2023 / 02:32 Uhr
> qualifizierte Mitarbeiter!
> sinnvolle Qualifizierungsmaßnahmen für weniger qualifizierte, lernwillige Bewerber und Mitarbeiter!
Wilhelm Promper 06.12.2023 / 08:42 Uhr
Unseren Kund:innen wieder (live) in die Augen schauen und ihnen Zeit schenken.
Michael Bogalski 06.12.2023 / 17:06 Uhr
1. Dran bleiben -
wir haben Stefans Ideen und Anregungen in der Umsetzung, aber Themen wie "der unternehmerisch denkende Mitarbeiter" brauchen Zeit. Das wird sich lohnen.
2. Aufbau und Ausbau der Kompetenzen - ständige Verbesserung der Mitarbeiter und damit der Qualität der Arbeit.
3. High Performance
Proaktive die Mandanten beraten, Mitarbeiter, die können und wollen.
Stefan Lami 11.12.2023 / 19:02 Uhr
Vielen Dank für die Kommentare zu den Wünschen für 2024.
Mögen sie alle in Erfüllung gehen ...
Die besten Grüße
Stefan Lami
Binder Martin 27.12.2023 / 11:11 Uhr
Gute Mitarbeiter!
Gute Teamleiter!
Gute Partner!
Gute Klienten!
Stefan Lami 27.12.2023 / 12:23 Uhr
Lieber Martin,
vielen Dank für deinen Kommentar mit Wünschen, die so gut wie jeder Partner/Inhaber wohl haben wird. Allerdings, die nur bei jenen in Erfüllung gehen, die auch bereit sind, hart daran zu arbeiten. Dich zähle ich auf alle Fälle zu dieser Gruppe!
Alles Gute bei der Wunscherfüllung!
Liebe Grüße
Stefan
Alexander Raab 21.04.2024 / 07:54 Uhr
Hei Lami
Alexander Raab 21.04.2024 / 07:56 Uhr
Wie komm ich in deine Gruppe
Stefan Lami 21.04.2024 / 13:30 Uhr
Lieber Alexander,
wenn du laufend über meine Aktivitäten informiert sein möchtest, dann ist die Anmeldung zum Newsletter der einfachste Weg.
Liebe Grüße
Stefan